Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.629
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Maklerprovision für Mieter


27.12.2007 10:31 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Hallo,
ich habe ein Haus über eine Maklerin gemietet.
Während der ganzen Zeit, die Besprechung der Miet-und Nebenkosten, Besichtigung des Objektes und der Unterzeichnung des Mietvertrages wurde mir weder von der Maklerin noch von dem Vermieter mitgeteilt, daß ich die Maklerprovision zu zahlen hätte.Leider habe ich bei der Besichtigung des Hauses ein Formular unterschrieben ohne es durchzulesen. "Dieses Formular wäre erfoderlich um den Vermieter die Besichtigung nachzuweisen" so die Maklerin damals.
Meine Frage: Wäre die Maklerin dazu verplichtet gewesen, mich nach dem Maklergrundsatz eindeutig darauf hinzuweisen, daß ich die Mietprovision zu zahlen habe und kann ich mich weigern diese zu zahlen?
Mit freundlichen Grüssen F.G.H.
Sehr geehrter Ratsuchender,


die Maklerin wäre verpflichtet gewesen, schon vor der Besichtigung Ihnen mitzuteilen, dass Sie dann die Provision zu tragen hätten (Urt. OLG Hamm v. 02.10.1995, Az.: 18 U 31/95).


Ob Sie hier allerdings ggfs. trotzdem zur Zahlung verpflichtet sein könnten, hängt natürlich auch davon ab, WAS GENAU Sie denn nun unterschrieben haben, so dass ohne genaue Kenntnis des Inhaltes diese Frage nicht abschließend beurteilt werden kann.

Denn sollte es sich um eine Verpflichtung Ihrerseits zur Zahlung handeln (was wohl zu vermuten steht), müssten SIE nun diese Erklärung sofort anfechten, um ggfs. Rechte der Maklerin aus diesem Schriftstück zum Erliegen zu bringen.

Dazu müsste aber auch die Kenntnis des Inhaltes vorliegen, so dass Sie sich dieses Schriftstück unbedingt besorgen sollten, um dann weitergehende Schritte einzuleiten. Denn ohne eine erfolgreiche Anfechtung werden Sie vermutlich zahlen müssen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER