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Maklerprovision - Vermittlungsauftrag für eine Immobilie

| 26.08.2017 08:43 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


14:25

Zusammenfassung:

Maklerprovision, wenn der Kaufvertrag, der vermittelt wurde, nicht zustandekommt

Ich habe einen Allein-Vermittlungsauftrag für den Verkauf meines Hauses für 2 Monate abgeschlossen.
Ich möchte aber nicht mehr verkaufen. Der Makler fand aber sofort einen Kaufinteressent und arrangierte einen Notartermin (nicht ich).
Bin ich dem Makler schadensersatzpflichtig für die entgangene Provision?
Im Vertrag ist dies nicht geregelt.

26.08.2017 | 09:28

Antwort

von


(1748)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Aufwendungen sind dem Makler nur zu ersetzen, wenn es vereinbart ist. Dies gilt auch dann, wenn ein Vertrag nicht zustande kommt.
Zur Maklerprovision:
Der Anspruch auf die Provision setzt voraus, dass der vermittelte Vertrag zu Stande gekommen ist. Das Abschlussrisiko liegt somit auch insbesondere beim Makler.

Aber Sie haben natürlich keine Verpflichtung, den Kaufvertrag abzuschließen. Soweit der Maklervertrag da nichts besonderes vorsieht, dass auch die Provision in anderen Fällen zu zahlen sei, werden Sie diese nicht zahlen müssen. Verschulden bei Vertragsverhandlungen im Hinblick auf den Makler kann zwar auch zu einem Schadensersatzanspruch führen, wobei dann aber insbesondere das Vertrauen des Maklers in den Abschluss des Kaufvertrages schwer enttäuscht sein müsste, was aber nur in den seltensten Fällen denkbar wäre, da der Makler gar keinen Anspruch darauf hat, dass Sie den Kaufvertrag abschließen. Das scheidet also in der Regel aus.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 26.08.2017 | 09:35

kurz eine Nachfrage:
"Dies gilt auch dann, wenn ein Vertrag nicht zustande kommt"
was heisst das?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.08.2017 | 14:25

Sehr geehrter Fragesteller,

damit ist gemeint, dass der Hauptvertrag, hier der Kaufvertrag, nicht zustandekommt, also nicht abgeschlossen wird. Dann ist kein Aufwendungsersatz geschuldet, es sei denn, es ist wirksam vereinbart worden, was in der Regel ausscheidet, so auch hier aller Voraussicht nach.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen Daniel Hesterberg Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.09.2017 | 17:48

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ANTWORT VON

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