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Maklerprovision - Käufer vorhanden, Verkäufer Will nicht mehr verkaufen

| 18.02.2014 16:09 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Geehrte Damen und Herren,

ich bin Inhaber eines Immobilienbüros.
Es lag ein mündlicher Verkaufsauftrag eines Grundstücksbesitzers vor.
Das Grundstück sollte verkauft werfen, es wurde von uns angeboten und nach einiger Zeit fand sich ein ernsthafter Kaufinteressent.

Nach der Information an den Verkäufer, dass ein ernsthafter Kaufinteressent vorhanden ist, bestritt der Verkäufer, dass eine Beauftragung für den Verkauf gegeben wurde und teilte weiterhin mit, dass kein Interesse mehr an einem Verkauf bestehe.

Während der Angebotszeit wurden mehrere Schriftwechsel und Telefonate geführt, so das beweisbar ist, dass das Grundstück bei uns im Angebot war und der Verkäufer dies, trotz mündlicher Beauftragung, wusste.

Der Kaufinteressent hat für eigene Bauplanungen außerdem bereits ca. 1000 Euro für Bauvoranfragen, USW. investiert.
Der Verkäufer hatte weiterhin vor ca. 5 Tagen noch seine Verkaufsbereitschaft in einem persönlichen Bürotermin bestätigt. Bei diesem Termin wurde er über den konkreten Kaufinteressenten von mir informiert.

Bestehen Möglichkeiten die verauslagten Kosten oder evtl. sogar die entgangene Provision vom Verkäufer zu erhalten?

Freundliche Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

anhand Ihrer Angaben, lässt sich ein Provsionsanspruch (§ 652 Abs. 1 BGB), ein Aufwendungsersatzanspruch (§ 652 Abs. 2) oder ein Schadensersatzsnpruch (§ 280, 241 Abs. 2 BGB) nicht herleiten.

Der Auftraggeber darf seine ursprüngliche Verkaufsabsicht aufgeben (BGH 22.02.1967 - VIII ZR 215/64, Rdnr. 19).

Eine Prüfung aller Unterlagen durch einen Kollegen vor Ort ist unerlässlich.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 20.02.2014 | 08:06

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