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Maklerprovision / Ferabsatzgesetz / Immobilienkauf


| 26.12.2017 12:18 |
Preis: 100,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

K = Käufer, M = Makler, V = Verkäufer

Am 24.11. informiert sich K über die Lage, Zustand usw. einer bei Immobilienscout 24 inserierten ETW, die M eingestellt hat. M wurde von V zum Verkauf der ETW beauftragt. Am 11.12. bekam K einen Link bezüglich der Widerrufsbelehrung zugeschickt. Am 16.12. folgt die Besichtigung der ETW. Am 15.01. des Folgejahres erfolgte zwischen 10 u. 11 Uhr die Protokollierung des ETW-Kaufs mit dem Hinweis "K trägt die Maklerprovision in Höhe von 5 T€ inkl. MwSt". Zuvor (9:45 Uhr) widerruft allerdings K per E-Mail aufgrund der aus seiner Sicht nicht sachgemäßen Aufklärung den Vertrag mit dem Makler. Der Makler bekommt erst nach Protokollierung (gegen 12 Uhr) Kenntnis über den Widerruf.

a) Wie ist die Rechtslage?
b) Genügt die Zusendung der Widerrufsbelehrung per Link als Aufklärung?
c) Ist der Widerruf rechtzeitig erfolgt?
d) Muss K gegenüber M die Zahlung der Maklerprovision dennoch leisten?
e) Kann der Kauf/die Abwicklung von Seiten des Maklers noch verhindert/rückabgewickelt werden?
f) Was kann M gegenüber K ggf. geltend machen?
26.12.2017 | 13:08

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragensteller,

a) Das kommt noch auf eine weitere Schilderung des Sachverhalts an. Ich habe dazu Fragen: Was für einen link haben Sie erhalten? Haben Sie die Kenntnisnahme der Widerrufsbelehrung bestätigt? Wurde Ihnen die Widerrufsbelehrung zur dauerhaften Speicherung zur Verfügung gestellt?

b) Mit EuGH, Urt. v. 05.07.2012, Az. C-49/11 würde ein link nicht ausreichen.

c) Basierend darauf, dass nur ein link zur Verfügung gestellt wurde, wäre der Widerruf rechtzeitig erfolgt.

d) Basierend auf der Prämisse, dass es sich nur um einen link handelte = nein.

e) Verhindern kann ein Makler einen Verkauf nie. Wahrscheinlich wird er aber Ansprüche gegen den Verkäufer versuchen geltend zu machen.

f) Basierend auf dem derzeit geschilderten Sachverhalt keine.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -


Bewertung des Fragestellers 26.12.2017 | 13:19


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