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Maklergebühr bei Kauf innerhalb Familie


| 31.10.2006 23:39 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind seit auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie, welche es sich lohnt zu kaufen. Nun endlich sind wir fündig geworden.

Das Haus gehört einem verwandten Onkel/Tante. Diese versuchen das Haus seit einiger Zeit zu verkaufen und mußten während dieser Zeit mehrmals den Preis senken. Die Vermarktung erfolgt über den gesamten Zeitraum (bis dato) über einen Makler. Es existiert wohl auch ein entsprechender Makler-Vertrag.

Wir sind nie (bis heute nicht) in Kontakt mit dem o.g. Makler getreten. Nun stellt sich für uns und unsere Verwandten die Frage:

Gibt es eine Möglichkeit, das Haus zu erwerben bzw. zu verkaufen ohne das weder der Käufer noch der Verkäufer eine Maklergebühr zahlen muss?

Es hat auch ein Gespräch zwischen dem Verkäufer und dem Makler stattgefunden. Der Makler hat - nachdem er über uns (ohne Nennung des Namens aber mit Bezeichnung "Verwandte") als möglichen Käufer informiert wurde - eine Gebühr in Höhe von 4% vom Kaufpreis genannt, welche vom Verkäufer zu tragen sei. Ursprünglich betrug die Courtage 5,8% (welche vom Käufer zu tragen sein sollte).

Gibt es eine Bemessungsgrundlage für diese 4%? Im Laufe der Vermarktung hatte der Makler für den Verkäufer einige Aushänge und Inserate erstellt sowie diverse potentielle Käufer vorgsetellt. Zu einem Abschluss kam es aber nie.

Ich hoffe, Ihnen den Fall ausreichend geschildert zu haben und freue mich über Ihre Hilfe.

Im Voraus besten Dank!

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Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.


Es wird auf den Vertrag ankommen, den Ihr Onkel mit dem Makler abgeschlossen hat: Hat dieser einen Alleinvertretungsauftrag, stehen ihm die alleinigen Rechte an der Vermittlung des Käufers zu, und er wird einen Schadensersatz bzw. eine Strafzahlung vom Verkäufer verlangen können.

Ist eine solcher Alleinvertretungsauftrag nicht erteilt worden, wird dem Makler, sofern dies nicht vertraglich vereinbart ist, kein Anspruch gegen den Verkäufer zustehen.

Ansprüche gegen Sie wird der Makler ohnehin nicht geltend machen können, da er mit Ihnen keinen Vertrag geschlossen und Ihnen das Haus nicht vermittelt hat.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
Gleueler Str. 249 D-50935 Köln
Tel: (0221) 355 9205 / Fax: (0221) 355 9206 / Mobil: (0170) 380 5395
Sipgate: (0221) 355 333915 / Skype: schwartmann50733
www.rechtsanwalt-schwartmann.de
www.mietrecht-in-koeln.de
www.net-scheidung24.de
www.online-rechtsauskunft.net
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Nachfrage vom Fragesteller 01.11.2006 | 20:34

Guten Tag und vielen Dank für Ihre Nachricht.
Heute haben wir zumindest erfahren, daß der Makler einen Alleinauftrag hat. Leider ist der Vertrag aber nicht mehr auffindbar, sodaß wir uns nun die Frage stellen, ob es bestimmte Fristen gibt, die wir einhalten müssen, wenn wir das Haus erwerben, nachdem der Vertrag gekündigt/abgelaufen ist. Ich meine, wie lange kann er nach Vertragsende trotzdem eine Provision berechnen ?
Im Voraus besten Dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.11.2006 | 18:54

Vielen Dank für Ihre Nachfrage, zu deren Beantwortung ich leider erst jetzt komme. Ich bitte dies zu entschuldigen.

Ihre Frage lässt sich leider nur mit dem Vertrag beantworten, da dieser die Grundlage für etwaige Strafzahlungen ist. Ist im Vertrag dazu nichts vereinbart, kann der Makler nachdem er keinen Alleinvertretungsauftrag mehr hat, natürlich keine Ansprüche geltend machen, wenn Ihr Onkel das Haus selbst verkauft.

Ich hoffe Ihnen auch Ihre Nachfrage hilfreich beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann

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