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Maklergebühr - Welche Gebühr kann der Makler für seine Vermittlung max. geltend machen?.

17.06.2008 13:24 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Ich habe ein Einfamilienhaus für € 890,00 Kaltmiete per 01.07.08 gemietet.
Welche Gebühr kann der Makler für seine Vermittlung max. geltend machen?

Sehr geehrter Fragsteller,

unter Berücksichtigung der von Ihnen gegebenen Sachverhaltsangaben beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

Hinsichtlich der Höhe einer Maklerprovision gelten § 652 und § 653 BGB (habe ich unten angehängt).

Grundsätzlich hat der Makler danach einen Anspruch auf die vereinbarte Vergütung. Es kommt also maßgeblich auf die Vereinbarung im Maklervertrag an.

Hier sollten Sie den Vertrag genau prüfen, ob es hier nicht eine Vereinbarung gibt. Es ist insoweit auch ausreichend, wenn sich die Höhe aus den Umständen ergibt.

Wenn keine Vereinbarung zu finden ist gilt § 653 Absatz 2 BGB . Die in dem §§ angesprochenen Taxen bestehen bisher nicht. Insofern gilt Folgendes:

Es kommt auf den üblichen Lohn an. Gemeint ist die verkehrs- und ortsübliche Vergütung im Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Üblichkeit bedeutet die allgemeine Verkehrsgeltung bei den beteiligten Kreisen. Es kommt nicht darauf an, ob sie den konkret Beteiligten bekannt ist.

Die Üblichkeit der Provision ist je nach Gegend und Maklertätigkeit unterschiedlich.

Entsprechende Auskünfte können Sie bei den Industrie- und Handelskammern sowie bei den örtlichen Maklerverbänden einholen.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben. Eine abschließende Beratung kann im Rahmen dieses Forums nicht praktiziert werden, weil diese die Kenntnis des vollständigen Sachverhalts erfordert. Hier konnte ich mich nur auf Ihre Schilderungen stützen und somit nur eine erste Einschätzung der Lage abgeben. Eine persönliche Beratung kann hierdurch nicht ersetzt werden. Durch das hinzufügen oder Weglassen relevanter Tatsachen kann sich die Beurteilung des Falles maßgeblich ändern.

Ich empfehle Ihnen daher, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu beauftragen, sofern Sie eine abschließende Beurteilung erhalten möchten. Im Falle der Beauftragung eines Rechtsanwalts ist zu beachten, dass weitere Kosten anfallen.

Mit freundlichen Grüßen



Christina Knur-Schmitt
- Rechtsanwältin -


§ 653 BGB Mäklerlohn
(1) Ein Mäklerlohn gilt als stillschweigend vereinbart, wenn die dem Mäkler übertragene Leistung den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist.
(2) Ist die Höhe der Vergütung nicht bestimmt, so ist bei dem Bestehen einer Taxe der taxmäßige Lohn, in Ermangelung einer Taxe der übliche Lohn als vereinbart anzusehen.

§ 652 BGB Entstehung des Lohnanspruchs
(1) 1Wer für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrags oder für die Vermittlung eines Vertrags einen Mäklerlohn verspricht, ist zur Entrichtung des Lohnes nur verpflichtet, wenn der Vertrag infolge des Nachweises oder infolge der Vermittlung des Mäklers zustande kommt. 2Wird der Vertrag unter einer aufschiebenden Bedingung geschlossen, so kann der Mäklerlohn erst verlangt werden, wenn die Bedingung eintritt.
(2) 1Aufwendungen sind dem Mäkler nur zu ersetzen, wenn es vereinbart ist. 2Dies gilt auch dann, wenn ein Vertrag nicht zustande kommt.

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