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Makler will Provision einklagen (Hauskauf)


09.11.2015 15:11 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren, der Fall ist folgender:

Wir haben bei Immobilienscout24 ein Haus gefunden und den anbietenden Makler per eMail kontaktiert (24.10.) zwecks weiterer Informationen.

Kurze Zeit später fanden wir das gleiche Haus auf eBay-Kleinanzeigen von privat. Wir kontaktierten den Verkäufer/Eigentümer und besichtigen das Haus am 25.10. Hier trafen wir auch unsere Kaufentscheidung und erfuhren, dass dem Makler schon Ende August gekündigt wurde, die Anzeige sei nur noch online, um weitere Interessenten nicht zu irritieren, dass das Haus verkauft sei.

Am 26.10. erhielten wir vom Makler eine eMail mit der Adresse des Hauses für eine Außenbesichtigung. Da wir dies nun für hinfällig erachteten antworteten wir nicht.

Am 06.11. unterschrieben wir mit dem ehemaligen Eigentümer den Kaufvertrag beim Notar. Nun sollte veranlasst werden, dass die Anzeige bei Immobilienscout24 vom Makler gelöscht wird. Als Antwort kam nun vom Makler, dass seine Provision nun fällig wäre.

Da dem Makler jedoch bei Anfrage bereits gekündigt war, wir das Haus schon vor Rückantwort des Maklers besichtigt und die Kaufentscheidung getroffen haben sehen wir keinen Grund, warum wir dem Makler nun eine Provision zahlen sollen?!?!
Er droht nun mit Anwalt und gerichtlicher Umsetzung seiner Forderung.

Hat der Makler hier irgendwelche Ansprüche?

Vielen Dank für die Antwort


09.11.2015 | 16:08

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

die Maklerprovision wäre nur dann gerechtfertigt, wenn der Kauf aufgrund des Maklerkontaktes zustande gekommen wäre.

Dieses ist hier eindeutig nicht der Fall und der Makler befindet sich in der Beweislast, dass Sie die Adresse bereits vor dem Kaufentschluss über diesen erhalten haben.

Sie können daher die beruhigt die Forderung zurückweisen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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