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Makler = Eigentümer

24.09.2009 13:01 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


14:17
Hallo,

mein Schwiegervater hat im Jahreswechsel 07/08 eine Wohnung gekauft. Der Eigentümer hat dann eine Maklerprovision verlangt, da er ja Makler sei. Ist dies rechtens und wenn nicht, wann verjährt der Anspruch?

Meine Frau wohnte dort schon vorher zur Miete und der Vater hat dann die Wohnung für Sie gekauft. Unterschreiben musste er bis auf den Kaufvertrag nichts.

VG
O.Schlüter
24.09.2009 | 13:18

Antwort

von


(140)
Saarlandstraße 62
44139 Dortmund
Tel: 0231 580 94 95
Web: http://www.rechtsanwalt-do.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Ein Immobilienmakler darf nicht immer eine Provision verlangen.
Der Eigentümer darf z.B. keine Provision für die "Vermittlung" seiner eigenen Wohnung verlangen. Dies ergibt sich aus §2 Abs. 2 Nr.2 Wohnungsvermittlungsgesetz. Es kommt nicht darauf an, dass er als Immobilienmakler auftritt oä.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Belgardt


Nachfrage vom Fragesteller 24.09.2009 | 13:49

Zielt das nicht nur auf die Vermietung einer Wohnung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.09.2009 | 14:17

Das ist richtig. Wie ich sehe habe ich überlesen, dass es sich um einen Verkauf handelt. Hier ergibt sich dasselbe Ergebnis; allerdings aus §652 Abs.1 BGB. Grundsätzlich kann die Provision danach nur entstehen, wenn ein Vertrag mit einem Dritten(!) vermittelt wird. Dritter ist nur derjenige, der vom Makler verschieden ist. Eigengeschäfte, also der Abschluss des Hauptvertrages zwischen Makler und Kunde begründen keine Provisionspflicht (BGH 112, 240).

Mit freundlichem Gruße
RA Belgardt

ANTWORT VON

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