Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Makler Courtage


17.07.2005 08:44 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Vater ist Eigentümer eines Einfamilienhauses.
Er ist alleinstehend und 86 Jahre.
Er gibt seinem ältestem Sohn Verkaufsvollmacht für das Haus
(Er hat drei Geschwister)

Dieser beauftragt einen Makler.

Vater stirbt !

Einer der Geschwister kann das Haus an einen Bekannten verkaufen.

Was ist mit dem Maklerauftrag ?
Kann der Makler Courtage verlangen, weil er einen Allein-
auftrag hat ?
Müssen nicht alle Geschwister nach dem Tod des Vaters
den Makler g e m e i n s a m beauftragen ?

DAs Testament sieht vor, daß das Erbe zu vier gleichen
Teilen zu verteilen ist.

Endet der Maklerauftrag mit dem Tod des Vaters, da die
vom Vater erteilte Vollmacht endet ?

Wie ist mit dem Makler zu verfahren ??

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage.


Sie müssen hier sauber unterscheiden:

Entweder wurde der Makler unmittelbar vom Sohn beauftragt. Dann ist dieser Auftrag *nicht* dadurch erloschen, daß der Vater des Sohnes, der Eigentümer des Hauses, verstorben ist. Denn das Vertragsverhältnis zwischen Makler und Sohn wird dadurch nicht betroffen. Ob der Sohn vom Vater wirksam bevollmächtigt war, oder eine Vollmacht durch den Tod des Vaters erloschen ist, ist für das Vertragsverhältnis zwischen Makler und Sohn ohne Bedeutung.

Hat also der Sohn nach dem Tod des Vaters den Maklerauftrag nicht gekündigt, wird der Makler seine vertraglichen Ansprüche weiterhin gegen den Sohn als seinem Auftraggeber geltend machen können, wenn das Haus nun ohne sein Mitwirken verkauft wurde, trotzdem er einen Alleinvertretungsauftrag hatte.

Hat der Sohn den Auftrag dem Makler nur als Vertreter des Vaters erteilt, ändert sich ebenfalls nichts. Denn dann ist das Auftragsverhältnis mit dem Makler mit dem Tode des Vaters auf die Erbengemeinschaft übergegangen. Diese hätte also den Auftrag kündigen müssen, was aber offenbar nicht geschehen ist.

Nach alldem wird der Makler nun berechtigt Ansprüche geltend machen können.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.


Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER