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Mahnungen und Nötigung der Sparschein AG alias UVG Inkasso

| 18.02.2009 00:34 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


14:20

Ich bekomme seit Oktober 2008 zwei mal im Monat von dem UVG Inkasso Mahnungen wegen einer Geldsumme, die ich angeblich der Sparschwein Ag schulde.
Ich weiß nicht woher die Sparschwein AG meine ganzen Daten hat , denn heute war ich das erste mal auf der Seite : messagemonster , und ich kenne diese Seite gar nicht , denn ich hab mich dort noch nie registriert.
Ich weiß nicht , ob die Sparschwein AG auf Dummfang geht und x- beliebige Leute anschreibt, nur mit der Hoffnung, das irgendjemand was zahlt.
Ich habe mit dem UVG Inkasso schon recht negative Erfahrung machen müssen, stand doch eine offene Forderung der FKH GbR über 140 € aus.
Das UVG Inkasso hat von mir ratenweise 20 € monatlich bekommen, und nur weil ich eine Rate nicht gleich zum Fälligkeitstermin gezahlt habe, schaltete das Unternehmen die Rechtsanwälte Wehnert und Kollegen ein, die sofort mein Konto pfändeten. Der dort gepfändete Betrag belief sich auf 527,21 €. Abgezahlt habe ich jetzt schon 360 €.
Obwohl ich immer noch recht stutzig bin wegen dieser hohen Forderung, schreibt mich wie gesagt das UVG Inkasso jeden Monat an, wegen einer scheinbaren Forderung der Sparschwein AG.
Ich weiß, das es sich hier um Betrug handelt.
Ich werde höchstwahrscheinlich Strafanzeige gegen dieses Unternehmen machen auch gegen RA Wehnert und Kollegen.
Ich bin mir 100 % sicher, das ich zuviel zahle.
Ich habe jetzt schon einige Beispiele im Internet gelesen von Leuten, denen es ähnlich erging wie mir.
Nun meine Frage : Wie kann man sich allgemein solche Betrüger vom Leib halten ??? Auf Schriftverkehr antworten Die nur mit einer weiteren Forderungen.

18.02.2009 | 01:18

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Leider reagiert die UGV auf entsprechende Schreiben generell nicht bzw. sendet daraufhin ntsprechende Standardschreiben, was neben der zivilrechtlichen Forderung auch strafrechtliche Schritte ankündigt.

In Ihrem Falle muss jedoch UGV Inkasso einen vollstreckbaren Titel erwirkt haben, um eine Kontopfändung zu veranlassen. Wie dieser zugegeben hoher Betrag von € 527,21 bei einer ursprünglichen Forderung von € 140 zusammensetzt ist nur schwer nachvollziehbar.

Aufgrund der neuerlichen Forderung der Sparschwein AG rate ich dringend einen Kollegen einzuschalten, damit hier eine Klärung herbeigeführt wird. Da auf entsprechende Schreiben von Ihnen nicht reagiert wird, wird spätestens mit der Beantragung eines Mahn- und Vollstreckungsbescheides die Beauftragung eines Kollegen erforderlich sein.

Soweit es sich um eine unberechtigte Forderung handelt, sind die Kosten für die Beauftragung eines Kollegen im Wege des Schadensersatzes bei der UGV Inkasso geltend zu machen.

Soweit Sie von einem Betrug ausgehen, sollten Sie umgehend eine Strafanzeige erstatten.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

Rückfrage vom Fragesteller 21.02.2009 | 19:54

Hallo,

mein Konto wurde im Juni 2007 von der Justizzahlstelle Schleiz gepfändet. Ich habe einen Dauerauftrag eingerichtet, wo monatlich 20 € an den Gläubiger gingen.
Vor 2 Tagen rief ich dort an und sagte, dassich bald fertig sei mit zahlen. Doch man sagte mir, dass kein Geld seit November 2007 eingegangen sei.
Ich war empört. Ich meine, wenn ich einen Dauerauftrag habe, dann wird ja das Geld abgebucht und es muss auch ankommen.

Die schon etwas genervte Frau am Telefon meinte, ich soll bei meiner Bank anrufen und das mit denen klären. Dann sagte sie noch rotzfrech, dass gerade wegen einer eidesstattlichen Versicherung die Gläubiger das Konto pfänden dürfen. Dafür sei sowas schließlich da, sagte sie.

Wir verglichen die Bankdaten und das Kassenzeichen, und alles stimmte genau so wie ich es bei der Bank angegeben hatte. Ich rief noch am selben Tag bei der Bank an, und man sagte zu mir, der Dauerauftrag würde nicht existieren und ich solle persönlich vorbei kommen, bei der Bank, um das zu klären. Zum Anderen sagte mir die Cheffin der Bank, dass zwei Pfändungen von der Justizzahlstelle bestehen würden, eine Alte und die Aktuelle. Ich bin mir hunderprozentig sicher, dass ich mit der alten Pfädung nichts mehr zu tun habe, dass sie abbezahlt war.

Mich wundert es, dass die Justizzahlstelle Schleiz meiner Bank nicht bescheid gibt, dass die alte Pfändung nicht abgezahlt ist, damit diese alte Pfädung vom Konto genommen wird bzw. die Bank eine Bestätigung bekommt.

Nun meine Frage: Wie kann ich rechtlich gegen die Bank vorgehen, denn ich habe ja eigenhändig den Dauerauftrag unterschrieben, wenn sie den Dauerauftrag einfach löschen?
Diese monatlichen Raten waren sehr wichtig, da man mir androhnte die Pfädung einzusetzen, die ja momentan ausgesetzt ist. Ist die Justizzahlstelle Schleiz berechtigt, mein Konto zu pfänden, obwohl sie wissen dass ich eine Eidesstattliche Versicherung abegegeben habe und Sozialleistungen beziehe?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.02.2009 | 14:20

Sehr geehrte Ratsuchende,

soweit Sie den Dauerauftrag erteilt haben, ist die Bank im Rahmen des bestehenden Geschäftsbesorgungsvertrages verpflichtet diesen auszuführen.

Allerdings müssen Sie einen entsprechenden Nachweis erbringen. Ob Sie die Bank wegen Schadensersatz in Anspruch nehmen können halte ich für schwierig, da Sie anhand der Kontoauszüge hätten sehen können, dass der Dauerauftrag offensichtlich nicht eingereicht wurde.

Insoweit empfehle ich Ihnen sich mit den Gläubigern abzusprechen und im Falle einer Einigung eine Einzusermächtigung zu erteilen.

Mit besten Grüßen

Bewertung des Fragestellers 20.02.2009 | 13:04

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