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Mahnungen trotz zu hohem Rechnungsbetrag

30.04.2021 11:39 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,


ich habe vier Stromverträg bei einem Stromanbieter abgeschlossen. Darin vereinbart wurde ein Kilowattstunden-Preis in Höhe von 25,5 ct. / kWh. In der Endabrechnung wurden dann 26,0 ct. / kWh berechnet und eine sich ergebene Nachzahlung von meinem Konto eingezogen. Durch den zu hohen Preis / kWh ergab sich, dass der Rechnungsbetrag ca. 400 € zu hoch war.

Ich schickte einen Brief an den Stromanbieter, in dem ich ihn bat die Rechnungen zu korrigieren und mir den zuviel eingezogenen Betrag zu erstatten. Ansonsten würde ich nach 3 Wochen eine Rücklastschrift in ähnlicher Höhe veranlassen. Es vergingen 4-5 Wochen, dann buchte ich das Geld zurück und informierte den Anbieter darüber.

In den nächsten Monaten erhielt ich zwei Mahnungen, in denen weiterhin der zu Hohe Rechnungsbetrag gefordert wurde. Auf beide reagierte ich zügig und schriftlich. Eine Antwort erhielt ich leider nicht.

Heute kam die 3. Mahnung mit ankündigung, dass - falls ich den offenen Betrag nicht bis zum in 3 Wochen zahlen würde - ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet würde. Meine Frage ist also: War es in Ordnung eine Rücklastschrift vorzunehmen oder muss ich den zu hohen Rechnungsbetrag akzeptieren und im Nachhinein gegen den zu hohen Betrag vorgehen?

30.04.2021 | 12:21

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn es tatsächlich so ist, dass ein niedrigerer Strompreis zwischen Ihnen und dem Stromanbieter vertraglich vereinbart worden ist, dann müssen Sie die Rechnung nicht gegen sich gelten lassen. Ohne den Vertrag kann ich Ihnen aus der Ferne jedoch keine näheren Angaben dazu machen.

Aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhalts haben Sie alles richtig gemacht. Der Stromanbieter hat Ihnen eine falsche Rechnung gestellt, dieser Rechnung haben Sie unverzüglich widersprochen und um Korrektur gebeten. Sie müssen auch keine Belastung Ihres Kontos akzeptieren und anschließend das Geld einfordern, denn die Belastung erfolgte ohne Rechtsgrund i.S.v. § 812 I BGB und war deshalb unrechtmäßig. Teilen sie diese rechtliche Einordnung ansonsten nochmals dem Stromanbieter per Einwurf Einschreiben mit.

Wenn Sie einen Mahnbescheid erhalten, dann rate ich Ihnen gegen diesen Bescheid Widerspruch einzulegen. Dadurch wird die Angelegenheit an das Amtsgericht abgegeben und es kommt zu einem Verfahren. Vor dem Amtsgericht herrscht grundsätzlich keine Anwaltspflicht, es kann jedoch ratsam sein sich rechtlichen Beistand zu nehmen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Melvin Grimm
Rechtsanwalt


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