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Mahnungen an die falsche Adresse geschickt - was tun?

25.09.2013 17:44 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Hallo habe letztes jahr von der Inkasso einen Brief bekommen mit der Mahnung das ich mein SKY fernseher Abonnement gekündigt kriege und dass ich 750.-€ schadensersatz zahlen muss. ich habe diesen Betrag letztes Jahr dem Inkasso unternehmen bezahlt. Gleichzeitig wurde mir ein Eintrag bei Infoscore Forderungsmanagment GmbH ein eintrag bis zum 31.12.2015 rein gestellt, dass ich nicht kreditwürdig bin.
Heute bekam ich vom Insolvenz unternehmen ein schreiben mit der Kenntnis, dass die geltend gemachte Forderung erledigt ist.
in diesem schreiben waren die Anlagen
-Vertragsbestätigung
-4. Mahnung
Forderungsberechnung

Bei der 4.Mahnung ist mir dabei aufgefallen das meine Adresse bei SKY Deutschland in einer falschen Adresse eingetragen worden ist,wo ich nie gewohnt habe. hiermit meine frage.
kann ich diesen Eintrag bei Infoscore Forderungsmanagment GmbH anklagen weil ich gar keine Postalischen Mahnungen vom Ankläger bekommen habe da sie meine Falsche Adresse eingetragen haben.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ob die Meldung an Infoscore zulässig war, richtet sich nach § 28a Bundesdatenschutzgesetz.

1)
Danach darf die Übermittlung in den Fällen erfolgen, in denen die Forderung ausdrücklich anerkannt wurde. Ob dies der Fall ist, kann Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht eindeutig entnommen werden. Sie können in der Nachfragefunktion entsprechend Stellung nehmen.

2)
Darüber hinaus ist die Übermittlung bei Vorliegen folgender Voraussetzungen möglich:

1. Der Betroffene muss mindestens zweimal schriftlich gemahnt worden sein.
2. Zwischen der ersten Mahnung und der Übermittlung der Daten müssen mindestens vier Wochen liegen.
3. Die meldende Stelle muss den Betroffenen rechtzeitig über die bevorstehende Übermittlung unterrichten, frühestens jedoch bei der ersten Mahnung.
4. Der Betroffene darf die Forderung nicht bestritten haben.

In Ihrem Fall sind zwei dieser Voraussetzungen nicht gegeben. Erstens wurden Sie nach Ihrer Schilderung nur einmal gemahnt und weiterhin gehe ich davon aus, dass Sie auch nicht über die bevorstehende Übermittlung an Infoscore vorab informiert wurden.

Wenn kein (!) Anerkenntnis vorliegt, muss das Inkassounternehmen die Meldung an Infoscore widerrufen. Fordern Sie Sie auch Infoscore selbst auf, eine Löschung vorzunehmen. Tun Sie dies unter Hinweis auf den Sachverhalt und der Rechtslage.

Ob noch weitere Gründe vorliegen, die einen Widerruf und/oder Löschung bedingen, kann ohne weitere Kenntnis des Sachverhalts nicht beurteilt werden.

Ungeachtet dessen, sollten Sie dem Inkassounternehmen sowie Infoscore eine Frist zum Widerruf bzw. Löschung setzen und die genannten Stellen auffordern, Ihnen den Widerruf/Löschung nachzuweisen.

Sollte dem nicht nachgekommen werden, können Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden. Dieser muss dann über die Erstberatung hinaus weitere Möglichkeiten mit Ihnen erörtern. Gerne stehe ich Ihnen hierfür zur zur Verfügung. Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiteren anfallenden Gebühren angerechnet werden. Kontaktieren Sie mich einfach unter der angegebenen E-Mail-Adresse.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
André Meyer, Rechtsanwalt

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