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Mahnung nach Nachnamelieferung


26.03.2006 13:38 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Ende Februar bestellte ich bei einem großen Internethändler für Computerkomponenten mehrere Artikel per Nachname. Die Lieferung erfolgte zwei Tage später mit DHL. Es wurden drei Pakete angeliefert mit einem Gesamtwert von 240 Euro. Mein Vater nahm die Ware an und bezahlte den vollen Betrag. Ungefähr vier Wochen später erhielt ich eine Mahnung, dass ich doch bitte die noch nicht bezahlten 160 Euro umgehend überweisen soll. Nach Rücksprache mit meinem Vater konnte nicht mehr nachvollzogen werden, ob nur 80 Euro oder der Gesamtbetrag in Höhe von 240 Euro bezahlt wurde. Eine Quittung existiert leider nicht.
Als Begründung der Mahnung des Händlers wurde mir ein Fehler in der Auftragsabarbeitung gemeldet. Jedes einzelne Paket sollte einen Nachnamewert von 80 Euro haben also 240 Euro gesamt aber nur ein Paket wurde ausgepreist, die anderen beiden hatten einen angeblichen Nachnamewert von 0 Euro.
Im letzten Schreiben wurde ich auf BGH Urteil vom 14.09.05, VIII ZR 369/04 verwiesen nachdem ich in der Beweispflicht bin was aber ohne Beleg sehr schwierig ist. Soll ich den geforderten Betrag überweisen auch wenn die Möglichkeit besteht das der Betrag bereits per Nachname bezahlt wurde? Kann man mich nachträglich zur Zahlung verpflichten auch wenn der Fehler auf Seiten des Händlers liegt?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Sie hinsichtlich der Bezahlung der Waren beweispflichtig sind. Dies bedeutet, dass Sie beweisen müssen, dass der Gesamtbetrag bezahlt wurde. Dies wäre möglich durch die Zeugenaussage Ihres Vaters oder durch eine Quittung bzw. einen Kontoauszug.
Eventuell können Sie sich mit DHL in Verbindung setzen, um nachzufragen, ob diese eine entsprechende Quittung vorliegen haben.
Falls Sie diesen Beweis - wie Sie darlegten - nicht erbringen können, würde ich Ihnen empfehlen, die ausstehende Restforderung zu bezahlen.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine positivere Auskunft geben konnte, hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
www.kanzlei-kaempf.net
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