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Mahnung mit hohen Mahnkosten für eine Rechnung, die ich nie erhalten habe.

14.01.2021 13:39 |
Preis: 40,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


Hallo,

ich habe von einem Inkasso-Unternehmen eine Mahnung erhalten, weil ich angeblich eine Rechnung von Sixt nicht gezahlt haben soll.
Auf Nachfrage wurde mir mitgeteilt, dass mir die Rechnung per E-Mail zugesendet worden sein soll.
Ich habe jedoch keine E-Mail erhalten, weshalb ich nach meinem Verständnis nicht gemahnt werden kann.

Meine Frage:
Ich bin nicht in der Lage, zu überblicken, warum gegebenenfalls Mails nicht bei mir ankommen.
Allerdings kann ich Rechnungen nur bezahlen, wenn ich diese kenne.
Sixt meint, dass sie keinen Fehlermeldung haben, und halten die Mail darum für zugestellt.
Ich habe sie aber trotzdem nicht, erhalten und das ist nach meinem Verständnis nicht meine Schuld.
Sind die Mahnkosten gerechtfertigt?


Sehr geehrter Ratsuchender,

lassen Sie mich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Leider kenne ich die genauen Umstände nicht.
Bei Sixt denke ich an Mietwagen und Kartenzahlung.
Sie teilen nicht mit, ob sie Leistungen von Sixt in Anspruch genommen haben.

Den Zugang der Rechnung hat die Gegenseite zu beweisen.
Dies ist bei einer E-Mail nicht möglich.

Wenn aber die Gegenseite einen konkreten Tag mit Uhrzeit nennt, müssen Sie die Nichtzugang auch konkret bestreiten.

(Wenn die E-Mail in Ihrem Spam-Ordner landet, ist das Ihr Risiko.)


Da Sie keine Rechnung/Zahlungsaufforderung erhalten haben und wenn Sie auch sonst nicht wussten, welchen Betrag Sie schulden, so sind Sie nicht in Verzug geraten und haben auch keine Mahnkosten zu tragen.
Die Mahnkosten sind dann nicht berechtigt.

Insbesondere gilt auch nicht § 286 Abs. 3 S. 1 BGB , da es auf Fälligkeit und Zugang einer Rechnung ankommt.

Zahlen Sie daher die Hauptforderung - wenn sie berechtigt ist - unverzüglich und widersprechen Sie den Mahnkosten.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

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