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Mahnung, Betrag nicht nachvollziehbar


03.03.2006 08:20 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Sehr geehrte Damen und Herren,

leider habe ich vergessen, Ratenzahlungen bei einem Versanhaus rechtzeitug zu bezahlen; daher habe ich eine entsprechende Mahnung erhalten.
Den aufgeführten Betrag konnte ich allerdings nach meinen Unterlagen nicht nachvollziehen. Daher habe ich den nach meinen Unterlagen fälligen Betrag gezahlt. Da ich danach noch eine Mahnung erhalten habe die ich nicht nachvollziehen konnte, habe ich das Inkassoinstitut um eine Aufstellung der offenen Fälligkeiten gebeten, um alles nachvollziehen zu können. Leider habe ich bis heute keine Aufstellung erhalten und daher auch den angemahnten Betrag nicht überwiesen. Nach der darauffolgenden Mahnung habe ich das Versandhaus um eine Aufstellung der offenen Fälligkeiten gebeten, da ich via Internet mein Kundenkonto nicht einsehen konnte. Leider habe ich auch vom Versandhaus keine Aufstellung erhalten, sondern lediglich die Mitteilung, dass das beauftragte Inkassobüro sich bei mir melden wird. Das hat es auch getan, indem ich erneut einen Mahnbescheid erhalten habe. Daraufhin habe ich den Restbetrag überwiesen, den ich laut einem alten Kontoauszug (die einzige aktuelle Aufstellung die ich habe) berechnet habe.
Gestern habe ich wieder einen Mahnbescheid erhalten, in dem der "alte" Mahnbetrag eingefordert wird, ohne meine letzte Zahlung zu berücksichtigen. Außerdem werde ich darauf hingewiesen, dass ein Mahnbescheid beim Gericht beantragt wird, wenn ich den fälligen Betrag nicht bis zum 05.03. bezahle.

Jetzt zu meinen Fragen:

- Muss ich den angemahnten Betrag zahlen, obwohl ich laut meinen Unterlagen diesen nicht nachvollziehen kann und weder das Inkassobüro noch das Versandhaus diesen Betrag belegt haben (oder wollen/können)?
- Kann ich mich gegen den letzten Mahnbescheid wehren - bzgl. Mahnbescheid bei Gericht + sehr kurze Frist zur Zahlung -, indem ich einen entsprechenden Brief verfasse?


Vielen Dank für Ihre Hilfe.


Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie die Zahlungen, die Sie nachvollziehen können,geleistet. Wenn über den Restbetrag keine Aufstellung oder ähnliches vorliegt, aus dem sich die Zahlungspflicht ergibt, würde ich diesen Betrag nicht zahlen.

Schreiben Sie sowohl an das Versandhaus als auch an das Inkassobüro, dass Sie grundsätzlich bereit sind, den Betrag zu zahlen, wenn Sie eine Abrechnung erhalten, aus der sich der Grund der Zahlung ergibt und Sie eine Zahlungspflicht diesbezüglich haben, damit noch einmal Ihre Zahlungsbereitschaft herausgestellt wird.Erklären Sie weiterhin, dass Sie im Falle eines Mahnbescheides auch hier auf eine Aufstellung bestehen würden.

Dies ist momentan alles, was Sie tun können. Wenn Sie nun einen gerichtlichen Mahnbescheid zugestellt bekommen und Sie sicher sind, dass keine Zahlungsverpflichtung besteht, legen Sie Widerspruch ein und lassen Sie die Sache vor Gericht klären. Aber betonen Sie Ihre Zahlungsbereitschaft, die aber nur bei korrekter Abrechnung vorliegt.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte.

Falls Sie noch Fragen haben sollten oder im Falle eines Mahnbescheides und des u.U. darauf folgende Verfahren eine Mandatierung in Erwägung ziehen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 08.03.2006 | 07:38

Sehr geehrte Frau Gerlach,

erstmal vielen Dank für Ihre Hilfe.

Nach meinem letzten Schreiben habe ich endlich eine Kostenaufstellung erhalten. Ich habe dazu noch Fragen bzgl. den aufgeführten Gebühren. Es werden u.a. Kontoführungsgebühren (20,-€) und IKU-Gebühren(43,13) aufgeführt.
- Was sind IKU-Gebühren ?
- Ist die Höhe der Kontoführungsgebühren "normal" ?

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.03.2006 | 08:38

Sehr geehrter Fragesteller,

IKU-Gebühren sind m.E. Inkassounternehmengebühren.

Kontoführungsgebühren für das Kundenkonto können vereinbart werden. Es kommt darauf an, was Sie in den Bedingungen stehen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Recchtsanwältin

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