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Mahngescheid

29.10.2016 11:30 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Hallo, wir haben für unsere Ferienwohnung den Stromanbieter gewechselt. Aufgrund eines Formfehlers ist es zu einer Verzögerung beim Wechsel gekommen, sodass wir zwangsweise für 17 Tage in die Grundversorgung des örtlichen Anbieters gelangt sind. Die Ferienwohnung verfügt über keinen Briefkasten. Wir haben daher keine Rechnung oder Mahnung vom Grundversorger erhalten. Nun ist uns ein Mahnbescheid zugestellt worden. Unsere Fragen sind daher: Ist es anzuraten, den Betrag ohne Widerspruch zu begleichen? Oder wäre es die Pflicht des Grundversorgers unsere Anschrift zu ermitteln, sodass wir aufgrund des Nichterhalts der Rechnung garnicht in Verzug geraten sind? Bekommen wir einen Schufaeintrag und wenn ja, was kann man dagen tun?

Sehr geehrter Ratsuchender,


nach Ihrer Schilderung solten Sie sofort zahlen.

Setzen Sie sich dann mit dem Versorger in Verbindung, teilen ihm den Sachverhalt mit. Bei Zahlung - auf die Sie hinweisen sollten - wird der versorger dann ggfs. von einer Meldung an die Schufa absehen.

Möglich ist so eine Meldung und ein Eintrag. Nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung werden Sie gegegen nichts machen können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 29.10.2016 | 13:45

Vielen Dank für Ihre Antwort! Wozu sind wir denn verpflichtet, dass uns die Rechnung erreicht? Müssen wir einen Briefkasten aufstellen oder reicht es, am Klingelknopf unsere Adresse zu hinterlegen? Wie bleibt uns ein ggf. getätigter Schufaeintrag 'erhalten'?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.10.2016 | 17:10

Sehr geehrter Ratsuchender,


ein Briefkasten wäre vonnöten, denn der Gläubiger ist nicht gehalten, die Post nachzuschicken; dafür haben allein Sie zu sorgen (ebenso die zeitnahe Kontrolle und Leerung des Briefkastens).

Eien Adresse zu hinterlegen, reicht nicht aus.

Der Schufa-Eintrag wird auf Antrag des Gläubigers vorgenommen; für dessen Erhaltung müssen Sie nichts weiter unternehmen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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