Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mahngebühren - wann rechtmäßig und in welcher Höhe?

| 27.02.2011 16:49 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


Guten Tag,

ich suche einen Rat von einem Rechtsexperten zum Thema Mahngebühren.
Mir wurde vor etwa 2 Wochen ein Betrag von 14,05 Euro für Handykosten per Lastschrift abgebucht, die jedoch mangels Deckung wieder zurückgebucht wurden. Am Folgetag rief ich die Mobilfirma an, um sofort mit einer erneuten Zahlung für den Ausgleich zu sorgen. Dies ist bereits getan. Jedoch sagte man mir am Telefon, dass mir für die entstandene Rückbuchung Mahngebühren in Höhe von 19 Euro (!!) in Rechnung gestellt würden.

In einem sofortigen Schreiben an die betreffende Firma erklärte ich, dass ich gern bereit bin, Kosten für die Rückbuchung zu zahlen, jedoch nicht in dieser horrenden Höhe, da sie
1. nicht im Verhältnis zum Zahlungsbetrag stehen
2. mir noch gar keine Mahnung geschickt wurde, da ich selbst unverzüglich reagierte.

Im Antwortschreiben der Firma wurde mir erklärt, dass die Gebühren rechtsgültig seien, da sie unabhängig von der Höhe des Zahlungsbetrags ausgestellt werden und dass ich mich mit den AGB's einverstanden erklärt hätte. (Ich habe seit 10 Jahren einen Vetrag mit dieser Firma. Die Gebührenregelung war zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses anders.)

Meine Frage ist nun folgende:

Darf die Firma mir Gebühren in dieser Höhe (19,- Euro) berechnen?
Und darf sie dies, obwohl ich gar kein Mahnschreiben erhalten habe?

Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.

27.02.2011 | 18:47

Antwort

von


(1068)
Radeberger Str. 2K
01796 Pirna
Tel: 03501/5163030
Web: https://RA-Peter-Eichhorn.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragestellerin,

es kommt auf die AGB des Anbieters an.
19 EUR scheinen aber in jedem Fall überhöht.

Die Rückbuchungsgebühren (üblich sind 8 EUR) sind als Schaden angefallen, nicht aber Mahngebühren.

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt





Rückfrage vom Fragesteller 27.02.2011 | 19:06

Sehr geehrter Herr Eichhorn,

vielen Dank für Ihre Antwort. Könnten Sie mir noch sagen, wie ich mich, falls die Firma auf den 19 Euro Mahnungsgebühren beharrt, gegen die volle Höhe wehren kann?
Gibt es nur den Rechtsweg oder gibt es eventuelle Artikel (z.B. im BGB?), auf die ich mich in einem Schreiben mit der Bitte um Korrektur beziehen kann?

Herzlichen Dank!

Mit freundlichen Grüßen,

Anja Kleint

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 27.02.2011 | 19:56

Das Unternehmen wird überlegen müssen, ob es wegen des Betrages klagen will.

Möglicherweise verstößt die entsprechende AGB-Klausel gegen § 309 Nr. 5 a) BGB .

AGB-Schadensersatzpauschalen, die den üblichen Schaden übersteigen, sind unwirksam.

Bewertung des Fragestellers 27.02.2011 | 20:15

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Präzise und (für Nicht-Juristen) verständliche und verwertbare Antwort.

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Peter Eichhorn »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 27.02.2011
5/5,0

Präzise und (für Nicht-Juristen) verständliche und verwertbare Antwort.


ANTWORT VON

(1068)

Radeberger Str. 2K
01796 Pirna
Tel: 03501/5163030
Web: https://RA-Peter-Eichhorn.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Vertragsrecht, allgemein, Verwaltungsrecht, Mietrecht, Kaufrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht, Verkehrsrecht, Zivilrecht, Strafrecht