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Mahnbescheide

26.03.2016 21:24 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

Ich bin seid über einem halben Jahr arbeitslos beziehe etwa 752€ ALG1 im Monat.
Ingesamt habe ich über 25.000€ bei 4 Gläubiger schulden.

Mir drohen Gläubiger mit Kündigungen der Kreditverträge.Durch die Arbeitslosigkeit verdiene ich weniger auch wollte man mir keine niedrige Raten akzeptieren.

Eine Kreditkündigung würde gleich eine Kettenreaktion auslösen,Dispo wäre dann auch gleich mitgekündigt da sie dann eine SCHUFA Meldung machen.

Wie lange dauert es bis der Gerichtsvollzieher aktiv wird?Wird das Arbeitslosengeld gepfändet?Und was ist wenn ich mal einen neuen Job habe bekommt der Arbeitgeber es gleich mit das ich in die Pfändung bin?würde ich dann dort nach 2 Wochen wieder gekündigt?




26.03.2016 | 22:04

Antwort

von


(2282)
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26135 Oldenburg
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Sehr geehrter Ratsuchender,


bevor der Gerichtsvollzieher tätig wird, bedarf es eines Vollstreckungstitels, so dass erst einmal Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid ergehen müssen; dann muss ein Vollstreckungsauftrag gestellt werden - insgesamt kann das Verfahren also mehrere Monate dauern.


Arbeitslosengeld kann nicht vom Gerichtsvollzieher gepfändet werden; dafür bedarf es eines gerichtlichen Pfändungs- und Berweisungsbeschlusses - auch das ist zeitlich kaum schneller möglich.

Bei der Pfändung wären dann Pfändungsfreigrenzen zu beauchten, die individuell festzusetzen sind.


Gleiches gilt bei der Pfändung von Arbeitseinkommen bei einem neuen Arbeitgeber. Auch das braucht Monate - eine Kündigung wegen einer Pfändung ist nicht rechtens; allerdings bedarf es in der Probezeit auch keiner Begründung für eine Kündigung.


Ich rate dazu, Beratungshilfe beim Amtsgericht zu beantragen. Insoweit verweise ich auf

http://rabohledotcom.wordpress.com/2015/10/12/beratungshilfe/

Dann sollte über den Rechtsanwalt mit den Gläubigern verhandelt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


ANTWORT VON

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