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Mahnbescheid trotz bezahlter Rechnung, Zeitüberschneidung

| 01.09.2011 10:46 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Uns (Einzelunternehmung) wurde ein Mahnbescheid vom Amtsgericht Coburg vomm 22.8.2011 zugestellt mit einer Gesamtforderung von 3.238,97 € und einer Hauptforderung für eine Rechnung vom 2.7.2011 von 3153,51 €.

Eben diese Rechnung vom 2.7. wurde am 18.8. per Überweisung beglichen - der Forderungsbetrag lautet 788,38 € und wurde voll bezahlt.

Frage:
Muss der Gesamtforderungsbetrag anerkannt werden (Aufschlag von ca. 2450 € -!!- auf den Rechnungsbetrag von 788,38) oder kann der Forderung wiedersprochen werden? (Gerne mit Ihrer rechtlichen Unterstützung bzw. Übernahme des Falls!)


- Weiterhin liegt nun eine weitere Rechnung vor (vorab für 3 Quartale statt Quartalsweise, wie abgestimmt und seit knapp 2 Jahren praktiziert), die nicht dem abgestimmten Zahlungsplan entspricht (Marketingvertrag über 6 Jahre - leider viel Geld für wenig Leistung, wie sich später zeigte!!)
Gerne würden wir den aktuellen Sachverhalt zum Anlass nehmen, um den Vertrag mit Ihrer Unterstützung zu prüfen und möglichst zu kündigen/aufzulösen ...

Vielen dank für Ihre kurzfristige und vielleicht langfristige Zusammenarbeit ...

01.09.2011 | 11:09

Antwort

von


(1356)
Karolinenstr. 8
33609 Bielefeld
Tel: 0521/178960
Web: https://www.reinhard-otto.de
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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen dazu mitgeteilten Informationen im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten:

Zunächst müssen Sie davon ausgehen, dass ein Mahnbescheid automatisch erstellt wird, ohne dass ein Gericht geprüft hat, ob die vom Antragsteller beanspruchte Forderung tatsächlich besteht oder nicht.

Nach Ihrer Darstellung besteht eine erhebliche Diskrepanz zwischen dem ursprünglichen Rechnungsbetrag vom 02.07.2011 (788,38 €) und der Hauptforderung, die im Mahnbescheid eingesetzt worden ist (3153,51 €).

Da Ihnen diese Diskrepanz nicht erklärbar ist, und sich aus dem Mahnbescheid offensichtlich auch nicht ergibt, sollten Sie gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen, soweit er über den berechtigten Rechnungsbetrag von 788,38 € hinausgeht, einschließlich Widerspruch gegen die anteiligen Kosten und Zinsen.

Im Widerspruch an das Mahngericht brauchen Sie grundsätzlich keine Begründung abzugeben. Es ist dann Sache der Gegenseite, den weiteren Kostenvorschuss einzuzahlen und im dann folgenden streitigen Verfahren zunächst in geltend gemachten Anspruch zu begründen.


Hinsichtlich der jetzt vorliegenden zweiten Rechnung kann ohne Einsicht in den zu Grunde liegenden Marketingsvertrag nicht beurteilt werden, ob die vor ab Forderung der Gegenseite berechtigt ist oder nicht. Ihr müsste eine Prüfung des Vertrages vorgenommen werden.

Ich bin natürlich gerne bereit, Sie sowohl im Mahn- und Streitverfahren hinsichtlich der ersten Rechnung und auch beratend im Hinblick auf den Marketingsvertrag tätig zu werden. Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen


Bewertung des Fragestellers 01.09.2011 | 11:41

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vielen dank für die Soforthilfe - für weiteres kontaktiere ich Sie separat :-)

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