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Mahnbescheid nach Rücklastschrift von 5,00€ ohne vorherige Mahnung


| 26.04.2006 16:13 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe Ende letzten Jahres eine Ec Kartenzahlung von 5,00€ bei Paycom geleistet, aufgrund mangelnder Kontodeckung wurde die Lastschrift zweimal zurückgegeben.
Zur selben Zeit bin ich innerhalb Berlins umgezogen, habe mich polizeilich sofort umgemeldet.
Jetzt, ein halbes Jahr später, bekomme ich einen Mahnbescheid über 86,00€.
Der Mahnbescheid war zunächst an die alte Adresse gegangen, wo ich zum Zeitpunkt schon länger nicht mehr gemeldet war.
Ich habe also nie eine Mahnung o.ä. bekommen, mir war diese kleine Betrag vollkommen entgangen.
Jetzt sind Hauptforderung, Nebenforderung, Verfahrenskosten, Gerichtskosten, Gebühren, Auslagen von 86 € zusammengekommen.
Was muß ich davon zahlen?
Hätte man mich nicht erst mahnen müssen?
Soll ich Widerspruch einlegen oder kommen dann nur zusätzliche Kosten auf mich zu?
Vielen Dank im voraus...!
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),


dem Grund nach werden Sie zahlen müssen, da Sie bereits aufgrund der Rücklast in Verzug geraten sind, ohne dass es einer weiteren Mahnung bedurft hätte.

Ob die Zahlung auch in dieser Höhe berechtigt ist, kann ohne genaue Aufschlüsselung nicht beantwortet werden.

Neben der Hauptforderung von 5,00 EUR dürften für den Mahnbescheid weitere 52, 80 EUR an Kosten aufgeführt sein.

Unter Berücksichtigung von Zinsen und vorgerichtlichen Kosten könnte es zu einer kleinen nicht nachvollziehbaren Differenz kommen.

Sie können Widerspruch nun bezüglich der Differenz einlegen, müssen aber damit rechnen, dass dann ein Klageverfahren eingeleitet wird; die weiteren Kosten werden dann ungleich höher und von Ihnen zu tragen sein, wenn sich die Forderung auch in der Höhe als richtig erachtet.

Daher sollten Sie überlegen, ob Sie aus wirtschaftlichen Gründen nicht lieber alles schnell zahlen, bevor noch ein Vollstreckungsbescheid (weitere Kosten) oder sogar die Klage erhoben wird.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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