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Mahnbescheid mit Klage

14.11.2010 21:33 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Ich habe eine Dienstleistungsrechnung nur mit einem Abschlag von 20% bezahlt, da die Leistung nicht voll erbracht wurde. Meine Einigungsversuche blieben vergeblich; es kam zum Mahnbescheid und zur Gerichtsverhandlung (Streitwert ca. € 1.500.-). Das Gericht hat einen Vergleichsvorschlag gemacht - zur Annahme oder Ablehnung sind zwei Wochen Zeit. Es ist erkennbar, daß der Gegner den Vergleichsvorschlag nicht annehmen möchte. Gleichzeitig hat er angekündigt, daß er bei einem nicht seinen Wünschen entsprechenden Urteil - und damit ist zu rechnen - auf jeden Fall Berufung einlegen wird. Ich möchte das Thema aber beenden und keinen endlosen Rechtsstreit führen.
Frage: Ist die Klage erledigt, wenn ich gegenüber dem Gericht erkläre, daß ich seine Forderung aus dem Mahnbescheid anerkenne und zahle? Welche weiteren Kosten muß ich tragen?
Ich habe mich selbst vertreten, er wurde von einem Anwalt vertreten.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Bei einem Anerkenntnis ergeht in der Regel ein Anerkenntnisurteil, das Sie auch zur Kostentragung verpflichtet. Die Angelegenheit dürfte damit erledigt sein. Voraussetzung ist natürlich, dass Sie dann auch bezahlen und keine Vollstreckungsmaßnahmen der Gegenseite nötig sind. Zusätzlich zur Hauptforderung fallen Zinsen an. Weitere Kosten sind die Gerichtskosten sowie die Kosten des gegnerischen Rechtsanwalts. Diese Kosten werden Ihnen dann vom Gericht bzw. der Gegenseite mitgeteilt.

Möglich ist es auch, mit der Gegenseite einen Vergleich dahingehend zu finden, dass Sie die Hauptforderung bezahlen und die Gegenseite daraufhin die Klage zurücknimmt. Die Gerichtskosten sind dann in der Regel vom Kläger zu tragen. Auf Antrag kann das Gericht hierzu aber auch eine andere Entscheidung treffen, weswegen diesbezüglich eine Lösung gefunden werden sollte.

Da das Gericht einen Vergleich vorgeschlagen hat, sollte eventuell abgewartet werden, ob dieser von der Gegenseite angenommen wird oder nicht. Oftmals werden Fristen bis zum letzten Tag ausgeschöpft, auch wenn gegenteilige Äußerungen getätigt wurden. Für Sie kann es kostengünstiger sein, die Frist des Gerichts hierzu abzuwarten. Je nach Sach- und Rechtslage kann es unter Umständen sogar ratsam sein, die Angelegenheit mittels Urteil entscheiden zu lassen und abzuwarten, ob tatsächlich Berufung eingelegt wird.

Eine abschließende Beurteilung Ihrer Angelegenheit ist ohne Kenntnis der Unterlagen allerdings nicht möglich. Ich bitte Sie daher um Verständnis, dass eine konkrete Empfehlung daher erst nach Prüfung des bisherigen Schriftverkehrs abgegeben werden kann, was im Rahmen dieser Plattform nicht möglich ist.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

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Ich weise Sie darauf hin, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.

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