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Mahnbescheid erhalten

17.06.2010 10:21 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Guten Tag Herr Dr. Schneider,

würde ihnen gerne mal einen Sachverhalt zur Stellungnahme zukommen lassen.

Ich habe mich mit dem RA A Schneider über nunmehr 3 Jahre um eine Rechnung von Kabel-Deutschland gestritten.
Die Forderung könnte berechtigt sein. Ich möchte aber eine außerordentliche Kündigung durchsetzen. Bin in eine Wohnung ohne Kabelanschluss umgezogen

Nun reicht es dem Anwalt A. Schneider anscheinend und er hat einen gerichtlichen Mahnbescheid über die Fa. BFS-risk, bei der er auch Geschäftsführer ist, erlassen. Dem Mahnbescheid hab ich erstmal widersprochen

Nun meine Überlegung. Ich habe mit der Fa. BFS-risk noch keinen Kontakt gehabt. Die Firma hat mir auch keine Rechnung gestellt. Das heißt, der Mahnbescheid ist der erste Kontakt mit dieser Firma.
Kann ich jetzt so argumentieren, dass ich keine Rechnung, Mahnbescheid, bezahle wenn mir die mahnende Firma noch nicht mal eine Rechnung gestellt hat. Sämtlicher Schriftverkehr lief bis jetzt immer über die Anwaltskanzlei des RA Schneider.
Wie sehen Sie die Rechtslage.
Bevor ich vor Gericht gehen muss, würde ich lieber bezahle.

Mit freundlichen Grüßen

Christoph S.

Sehr geehrter Fragesteller,

ein Gläubiger darf zur Durchsetzung vermeintlicher Ansprüche auch einen Dritten beauftragen. War der Schuldner in Verzug hat dieser auch die Kosten der Beauftragung eines Dritten zu tragen.

So ich Sie richtig verstanden habe, hat RA Schneider Kabel Deutschland außergerichtlich vertreten. Zur gerichtlichen Durchsetzung wurde nunmehr die Fa. BFS-risk beauftragt.

Da sowohl RA Schneider als auch die Fa. BFS-risk das Unternehmen Kabel Deutschland vertreten, sind Sie bereits außergerichtlich von Kabel Deutschland zur Zahlung aufgefordert worden. Sie können sich natürlich mit dem Argument verteidigen, dass die Fa. BFS-risk nicht von Kabel Deutschland beauftragt worden wäre. Das Fa. BFS-risk nicht von Kabel Deutschland beauftragt worden ist, ist jedoch unwahrscheinlich und damit keine taugliche Verteidigungsstrategie.

Eine Verteidigung gegen einen Zahlungsanspruch sollte in der Sache erfolgen und nur in berechtigten Ausnahmefällen sich ausschließlich auf formale Gründe stützen.

Sie sollten daher, wenn Sie den Vertrag außerordentlich gekündigt haben und auch ein Grund vorhanden war, den Rechtsstreit führen, da andernfalls Sie neben den Kosten des Vertrages die außergerichtlichen und gerichtlichen Kosten zu tragen hätten. Im Falle des Obsiegens entstehen Ihnen keine Kosten. Etwaige Kosten eines von Ihnen beauftragten Rechtsanwalts hat grundsätzlich der Unterlegene zu tragen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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