Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Mahnbescheid durch Vermieter wegen nicht bezahlter Heizkostenabrechnung

26.02.2013 22:20 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Hallo,

wir haben am 13.11.2012 eine Heizkostenabrechnung durch unseren Vermieter erhalten in Höhe von 512€. Und da wir erst am November 2011 da eingezogen sind, schien uns die Höhe recht hoch. Zum Glück sind wir beim Mieterbund und dachten wir lassen die Abrechnung überprüfen. Da aber der Mieterbund überlastet ist und eine Bearbeitungszeit von 3-4 Monate hat, haben wir daraufhin den Vermieter per Post und telefonisch benachrichtigt das es halt dauern wird bis die Abrechnung überprüft wird und ich das Geld erst nach der Überprüfung an den Vermieter überweise.
Dann kam ende Januar 2013 die erste Zahlungserinnerung und nach 10Tagen die Mahnung. Natürlich habe ich die Zahlungserinnerung und die Mahnung sofort dem Mieterbund übergeben. Der Mieterbund hat aber leider nicht reagiert, da überlastet. Da kam schon am 21.Februar Mahnbescheid mit einer Frist von 2Wochen und 100€ extra Gebühren.
Laut Mieterbund war der Vermieter zu schnell mit dem Mahnbescheid (Ich hätte angeblich bis zu 12Monate Zeit nach erhalt der Heizkostenabrechnung) und ich den Betrag von 612€ erstmal bezahlen soll unter vorbehalt der Rückforderung und dem Mahnbescheid Widersprechen soll. Meine Frage:
Soll ich machen was der Mieterbund sagt oder soll ich einfach nur bezahlen und nicht widersprechen?

Danke im Vorraus

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Richtig ist, dass man innerhalb einer Frist von 12 Monaten einer Heizkostenabrechnung widersprechen kann.
Daraus folgt aber hingegen nicht das Recht, auch die Zahlung für einen Zeitraum von 12 Monaten zurückzuhalten.

Vor diesem Hintergrund ist die Empfehlung des Mieterbundes, den Betrag unter Vorbehalt zu zahlen und dem Mahnbescheid zu widersprechen, in der Sache der richtige Weg.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse.




Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Rechtsanwaltskanzlei K. Roth
info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
http://www.kanzlei-roth.de/kontakt.php
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg

Nachfrage vom Fragesteller 27.02.2013 | 00:36

welchen Sinn macht es wenn ich dem Mahnbescheid widerspreche, wenn ich sowieso erstmal den gesamten Betrag mit den ganzen extra Gebühren bezahle?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.02.2013 | 09:08

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Wenn Sie keinen Widerspruch einlegen, wird die Gegenseite den Erlass eines Vollstreckungsbescheides (VB) beantragen.
Nach Zustellung eines solchen VB hätten Sie dann zwei Wochen Zeit, um Einspruch einzulegen. Unterbleibt dies, wird der VB rechtskräftig und die Gegenseite kann einen Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung beauftragen.

Bei einem Widerspruch wird regelmäßig die Sache von dem Mahngericht an das zuständige Amtsgericht (Ihr Wohnsitzgericht) weitergeleitet und die Gegenseite müsste zunächst den Anspruch begründen.




Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Rechtsanwaltskanzlei K. Roth
info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
http://www.kanzlei-roth.de/kontakt.php
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70966 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Antwort war eindeutig, so dass nun Rechtsklarheit besteht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles bestens ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr Wilking hat sehr detailliert, freundlich und hilfreich geantwortet. Ich empfehle ihn weiter. ...
FRAGESTELLER