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Mahnbescheid bzgl. Fastload.tv bekommen

04.03.2008 10:05 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

ich habe folgendes Problem:
Ich habe die Software von fastload.tv installiert. Zwei wochen sind gratis. Ich habe in der zweiten woche die software deinstalliert und eine kündigungsemail geschickt.
ich bekam mehrere Mahnungen etc. aber habe dort mitgeteilt, dass ich doch gekündigt habe. Man hat mir lediglich geantwortet, die email wäre wohl nicht angekommen und es wäre ohnehin schriftlich zu kündigen. Das habe ich doch getan oder ist eine email nicht schriftlich?

Nun bekomm ich einen Mahnbescheid vom Amtsgericht für ein Jahresbeitrag 82,80 EURO zzgl. 76,55 EURO Gebühren. Ich habe doch per Email gekündigt.

Ich möchte den Einspruch selbst vornehmen, da ich nicht rechtschutz versichert bin. Was soll ich tun?
reicht es, meine email die ich an www.fastload.tv geschickt habe, auszudrucken und zum gericht zu senden?


Danke für Ihre Hilfe

Andre

04.03.2008 | 10:41

Antwort

von


(233)
Pettenkoferstraße 10a
80336 München
Tel: 089/22843355
Web: http://www.kanzlei-kaempf.net
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich darf mich bei Ihnen für Ihre Anfrage bedanken, diese beantworte ich unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltschilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Nach meiner Meinung ist die von Ihnen erklärte Kündigung unwirksam, da Sie diese nicht schriftlich erklärten. Sie vereinbarten diesbezüglich ein Schriftformerfordernis gemäß Nr. 3. 2) der AGB des Gegners.
Allerdings erscheint diesseits möglich, dass Sie den Vertrag durch die von Ihnen erklärte Kündigung wirksam widerriefen. Der Widerruf des Vertrages kann auch per E-Mail erklärt werden. Dahingehend ist fraglich, ob Sie den Widerruf binnen der hierfür vorgesehenen Frist widerriefen.
Ich bitte Sie höflich, im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion mitzuteilen, ob Sie zum einen per E-Mail oder in einem Brief über Ihr Widerrufsrecht belehrt wurden und zum anderen zu welchem Zeitpunkt ab Vertragsschluss Sie die E-Mail an den Gegner schickten. Denn das Widerrufsrecht beginnt frühestens mit Belehrung über dieses Recht in Textform (z.B. E-Mail, Brief, Fax u.a.) zu laufen. Die Widerrufsbelehrung auf der Homepage genügt dem Testformerfordernis nicht.
Weiterhin teile ich Ihnen bezüglich Ihres Widerrufsrechts mit, dass ich den Ausschluss des Widerrufsrechts in der auf der Homepage des Gegners befindlichen Widerrufsbelehrung für fehlerhaft halte.

Den Widerspruch gegen den Mahnbescheid können Sie bei dem den Mahnbescheid erlassenden Gericht schriftlich selbst einlegen. Bitte beachten Sie dahingehend hielt seitens des Gerichts bekannt gegebene Frist! Der Widerspruch muss nicht begründet werden.
Erst nachdem der Gegner seine Ansprüche im Rahmen einer Klage geltend machte, müssen Sie diese Klage entsprechend erwidern.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

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<a class="textlink" rel="nofollow" href="http://www.kanzlei-kaempf.net"> Rechtsanwalt und Strafverteidiger Martin Kämpf - </a><a class="textlink" rel="nofollow" href="http://www.kanzlei-kaempf.net"> Strafverteidigung und Internetrecht in München</a>


ANTWORT VON

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