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Mahnbescheid berechtigt ?


08.03.2006 01:27 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen



Guten Tag,
mein Ehemann hat im Jahre 2002 einen Rechtsanwalt in Anspruch genommen. Da er anschließend für längere Zeit im Ausland war, habe ich die Zahlung des Anwaltshonorars in monatlichen Raten übernommen, für die Zeit, die mein Mann im Ausland war. Die Ratenzahlung habe ich schriftlich bei dem entsprechenden Anwalt beantragt. Die Leistungen des Anwalts wurde jedoch von meinem Mann in Anspruch genommen und er hat auch die erforderliche Anwaltsvollmacht unterschrieben. Nun wurde gegen MICH ein Mahnbescheid erlassen, weil anscheinend noch eine Rate offen geblieben ist. Ich habe jedoch wie gesagt nur gezahlt und keine Leistungen in Anspruch genommen.Somit müsste meines Erachtens gegen meinen Mann ein Mahnverfahren eingeleitet werden und nicht gegen mich.

Meine Frage:

Ist der Mahnbescheid gegen mich berechtigt ?

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich ist Ihnen zuzustimmen: Der Rechtsanwalt kann sein Honorar nur von Ihrem Mann als seinen Auftraggeber verlangen.

Nun haben Sie allerdings, wenn ich Sie richtig verstanden habe, mit dem Rechtsanwalt eine Ratenzahlungsvereinbarung abgeschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung könnten Sie sich selbst verpflichtet haben, das ausstehende Honorar - wenn auch ratenweise - auszugleichen. Wenn dem so ist, kann der Rechtsanwalt die ausstehenden Raten von Ihnen verlangen und diese bei Verzug auch mit einem Mahnbescheid geltend machen. Der gegen Sie erlassene Mahnbescheid wäre dann berechtigt.

Um die Ratenzahlungsvereinbarung abschließend zu beurteilen, wäre es günstig, wenn Sie deren Text hier im Rahmen der Nachfragefunktion mitteilen könnten.

Mit freundlichen Grüßen


Ingo Kruppa
Rechtsanwalt
www.kruppa-ruprecht.de

Nachfrage vom Fragesteller 08.03.2006 | 02:04

Vielen Dank für diese Information. Da diese Sache bereits im Jahre 2002 stattgefunden hat, kann ich den genauen Wortlaut des Schriftverkehrs nicht mehr wiedergeben. Ich weiss aber, dass ich beantragt habe, die Zahlung in Raten zu übernehmen und dass der Anwalt dem zugestimmt hat.

Wäre ein Widerspruch zwecklos ?

Mit freundlichen Grüssen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.03.2006 | 02:13

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Nach Ihrer Schilderung haben Sie sich mit der Erklärung, die Zahlung in Raten zu übernehmen, verpflichtet, das angefallene Honorar in dieser Form auszugleichen. Aufgrund dieser Verpflichtung kann Sie der Rechtsanwalt bezüglich der ausstehenden Rate in Anspruch nehmen, so dass ein Widerspruch gegen den Mahnbescheid in der Tat zwecklos wäre.

Mit freundlichen Grüßen


Ingo Kruppa
Rechtsanwalt
www.kruppa-ruprecht.de

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