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Mahnbescheid / Vollstreckung


26.01.2005 09:51 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein Problem welches noch aus dem Jahr 1991 ist. Kurzer Sachverhalt:
Ich war im Jahr 91 bei einen Bekannten/Freund für ein paar Tage zu Besuch in Hamburg. Als ich wieder zu Hause in Bremen war stellte ich fest das ich meine neue Lederjacke bei meinen Bekannten vergessen hatte. Dieser bestätigte das und sagte mir zu mir diese zuzusenden. Einige Tage später erfuhr ich das die Jacke durch verschulden meines Bekannten kaputt gegangen ist. Die Jacke hatte einen Wert von 495 DM. Er wollte mir das monatlich mit 100 Dm abbezahlen. Doch dazu kam es nie.

Um meine Rechte durchzusetzen nahm ich mir einen Anwalt. Inzwischen ist mein Bekannter aber Umgezogen und die Adresse war nicht mehr zu ermitteln ( weder durch die Einwohnerzentrale noch durch die Bundeswehr).
Im Sep. 1992 und im Mai 1995 erlies ich ein Mahnbescheid / Vollstreckung durchführen. Auch das ergab mehrmals kein Ergebnis. Grund: Unbekannt verzogen. Im Jahr 1993 legte mein Bekannter eine "eidesstattliche Versicherung" ab.
Seitdem ruht die Sache erst mal.
Der Streitwert hat inzwischen über 1300 DM erreicht.
Meine Frage ist nun wie kann ich da jetzt wieder vorgehen um an mein Geld zu kommen? Der Mahnbescheid / Titel ist meines Wissens 30 Jahre gültig.

Kann ich da was machen ohne wieder einen teuren Anwalt hinzuziehen? Was können Sie mir raten?

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Sehr geehrter Rechtssuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Sie bereits einen Vollstreckungsversuch unternommen haben, unterstelle ich, dass Sie einen Vollstreckungsbescheid gegen Ihren Bekannten erwirkt haben. Dieser verjährt in der Tat erst nach 30 Jahren.

Wenn Ihnen die aktuelle Adresse des Schuldners bekannt ist, können Sie aus dem Vollstreckungsbescheid erneut die Zwangsvollstreckung versuchen.

Sie können dazu gerne einen Anwalt beauftragen. Dessen Beauftragung ist entgegen Ihrer Annahme auch nicht teuer. Bei Zugrundelegung des von Ihnen genannten Streitwertes kämen hier lediglich im Falle der Fruchtlosigkeit des Vollstreckungsversuches folgende Kosten auf Sie zu:

0,3 Verfahrensgebühr (Nr. 3309 VV RVG) 19,50 €
Postentgeltpauschale (Nr. 7002 VV RVG) 3,90 €
Umsatzsteuer (Nr. 7008 VV RVG) 3,75 €
Gesamtsumme: 27,15 €

Hinzuzusetzen wäre noch ein Betrag von ca. 20-40 € für die Beauftragung des Gerichtsvollziehers.

Ich hoffe, Ihnen damit zunächst einmal weiter geholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen zur Verfügung. Gerne bin ich auch bereit, in dieser Sache für Sie tätig zu werden.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver R. Klein
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 26.01.2005 | 10:43

Leider ist mir mir noch immer nicht die Aresse des Schuldners bekannt. Sollte ich Sie nun beauftragen welche möglichkeit hätten Sie an die aktuelle Adesse zu kommen. Das ist meinen alten Anwalt auch nicht so richtig gelungen. Und das Einwohnermeldeamt ist da auch nicht so richtig hilfreich gewesen. Was würde denn die Ermittlung der Adresse kosten, bzw. wie hoch ist die wahrscheinlichkeit diese zu bekommen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.01.2005 | 14:36

Sehr geehrter Rechtssuchender,

in Beantwortung Ihrer Nachfrage teile ich Ihnen folgendes mit:

Die anwaltliche Tätigkeit im Rahmen der Adressermittlung wäre von den angegebenen Anwaltsgebühren mit abgedeckt. Hinzu kämen aber noch die für die Anfragen bei Behörden etc. von diesen erhobenen Gebühren.

Über die Höhe der Wahrscheinlichkeit, die Adresse zu ermitteln, läßt sich leider nichts sagen. Dies hängt insbesondere davon ab, wann Ihr Bekannter unbekannt verzogen ist.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver R. Klein
Rechtsanwalt

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