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Mahnbescheid / Streitverfahren

06.12.2006 14:47 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe einer Privatperson innerhalb eines Zeitraums von 5 Monaten insgesamt 3.500,-- € als privates Darlehen gewährt. Teilweise sind die Beträge von mir überwiesen - teilweise bar gezahlt worden.
Rückzahlungstermine wurde vereinbart - allerdings nicht eingehalten.
Wichtig in dem Zusammenhang ist, dass ich leider so "einfältig" gehandelt habe, dass es keinen schriftlichen Vertrag gibt.
Es gibt jedoch Korrespondenz die "beweist", dass Geld geflossen ist.
Auf meine schriftliche Aufforderung zur Rückzahlung des privaten Darlehens hat sich der Darlehensnehmer nicht gemeldet. Ich überlege nun, ob es sinnvoll ist, einen gerichtlichen Mahnbescheid zu beantragen - denke allerdings auch einen Schritt weiter, falls der Schuldner Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen sollte.

Die Fragen, die sich mir nun stellen sind:

1. Reichen die von mir geschilderten Tatsachen aus (siehe hierzu auch Punkt 2), um bei einem Streitverfahren im Vorfeld glaubhaft darzulegen, dass meine Forderungen berechtigt sind und es somit überhaupt zu einem Verfahren kommt.

2.Wie schätzen Sie meine Chancen bei einem gerichtl. Streitverfahren grundsätzlich ein? Macht es überhaupt Sinn, diesen Schritt zu gehen, da es keinen schriftlichen Vertrag gibt aus dem hervorgeht, dass es sich um ein Darlehen handelt. Der Schuldner könnte auch argumentieren, es wären Geldgeschenke gewesen.
Die Hälfte des Betrages wurde an meinen Schuldner überwiesen - teilweise auch an die Schuldner meines Schuldners. Dass und in welcher Höhe die Zahlungen in bar geflossen sind könnte ich durch Zeugen teilweise beweisen.

Vielen Dank für Ihre Einschätzung & viele Grüße,

Sehr geehrte Ratsuchende,


allein der Beweis, dass Geld geflossen ist, wird bei einem Widerspruch nicht weiterhelfen.

Sie müssen den Darlehensvertrag voll beweisen, und zwar mit Inhalt und Laufzeit. Und nach der Rechtsprechung reicht dazu noch nicht einmal Schuldschein mit monatlichen Zinszahlungen aus (BGH, in: WM 1976, 974).

Daher sollten Sie jetzt noch kein Verfahren einleiten.

Versuchen Sie den Darlehensnehmer in einem persönlichen Gespräch in Zeugengegenwart zu der Aussage zu bringen, dass die Beträge als Darlehen geflossen und Sie die Rückzahlung angemahnt haben. Dann sieht die Beweislage besser aus.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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