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Mahnbescheid Schadensersatz

| 10.02.2014 15:51 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Zusammenfassung: Verfahren nach Erhalt eines Mahnbescheids wegen einer Schadensersatzforderung aufgrund einer Körperverletzung und Ablauf des Mahnverfahrens nach Widerspruch sowie Reaktionsmöglichkeiten auf den Mahnbescheid selbst.

Ich bin vor vier Jahren wegen leichter Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt worden auf strafrechtlichem Wege. Nun habe ich nach vier Jahren einen Mahnbescheid über 120 € bekommen zur Zahlung von Schadensersatz. Schadensersatz verjährt erst nach 30 Jahren oder mehr. Soll ich zahlen oder dem Mahnbescheid widersprechen? Könnte es bei Widerspruch zu einer Gerichtsverhandlung kommen, wo ich am Ende die Kosten übernehmen müsste? Oder wäre es besser, den Mahnbescheid zu bezahlen?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:





Frage 1:
"Soll ich zahlen oder dem Mahnbescheid widersprechen?"


Das kommt auf die Bewertung der Prozessaussichten insgesamt an.

Diese kann man in diesem Rahmen gar nicht verlässlich beurteilen, da weder der zugrunde liegende strafrechtliche Sachverhalt bekannt ist noch sonstiger Schriftverkehr zwischen Ihnen und dem/der Geschädigten.




Frage 2:
"Könnte es bei Widerspruch zu einer Gerichtsverhandlung kommen, wo ich am Ende die Kosten übernehmen müsste?"


Bei Widerspruch treten die Folgen des § 696 ZPO, d.h. der Rechtsstreit wir an das im Mahnbescheid benannte Gericht abgegeben.


Zu einer Verhandlung wird es wegen § 495 a ZPO wohl eher nicht kommen, wohl aber zu einem Prozessverlust, wenn Sie alles falsch machen und in der Folge den Prozess vollständig verlieren.

Dann müssten Sie wegen § 91 ZPO natürlich auch die Kosten übernehmen.




Frage 3:
"Oder wäre es besser, den Mahnbescheid zu bezahlen?"


Das wäre je nach Antwort auf Frage 1 eine bedenkenswerte Möglichkeit.





Bedenken Sie bitte, dass jede Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie gegebenenfalls für eine weitere Interessenwahrnehmung jederzeit gern zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

----------------------------------------------
Wambeler Straße 33
44145 Dortmund


Telefon: 0231 / 13 7534 22
Telefax: 0231 / 13 7534 24

email: info@ra-fork.de
Internet: http://www.ra-fork.de


Bewertung des Fragestellers 12.02.2014 | 19:15

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