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Mahnbescheid + Zahlung + wiederversichert + Zahlungsunfähigkeit

04.07.2010 10:42 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Vor 4 jahren hatte mein Mann einen Doppelten Bandscheibenvorfall und ist arbeitsunfähig geworden, darauf hin habe ich versucht unsere Versicherung bei der Viktoria Heute ERGO stillzulegen oder zu kündigen. war nicht möglich. Da ich aber nicht zahlten konnte wurde ein mahnbescheid zugestellt, habe diesen auf raten abgezahlt und jetzt fordern sie für die Letzten 2 Jahre beiträge in Höhe von ca 800 Euro nach. Kann ich mich gegen diese Forderung wehren oder muss ich diese auch auf raten abzahlen, da wir immer ncoh Zahlungsunfähig sind. ( Haben auch noch 3 Klein Kinder)

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage wie folgt:

Leider schreiben Sie nicht, um was für eine Versicherung es sich vorliegend handelt. Ausgehend von Ihrer Angabe über den Namen der Versicherung ist aber davon auszugehen, dass es sich um eine private Versicherung handelt, beispielsweise eine Lebensversicherung o. ä..

Solange der Versicherungsvertrag besteht und nicht von Ihnen oder der Versicherungsgesellschaft gekündigt wurde, besteht auch die Verpflichtung zur Entrichtung der monatlichen oder ggf. jährlichen Beiträge. Sie sollten also überprüfen, ob die Versicherung von Ihnen wirksam und nachweislich gekündigt wurde und ggf. zu welchem Zeitpunkt. Sofern eine Kündigung von Ihnen zu einem Zeitpunkt erfolgt ist, sollten Sie die Versicherung darauf hinweisen.

Sollten allerdings weder Sie noch die Versicherungsgesellschaft eine Kündigung ausgesprochen haben und der Versicherungsvertrag insoweit fortbestehen, müssen die geltend gemachten Beiträge leider bezahlt werden. Sollte dies nicht freiwillig erfolgen, könnte die Versicherung - wie wohl schon in der Vergangenheit - ein Mahnverfahren einleiten; wenn schließlich hieraus ein sog. Vollstreckungsbescheid wirksam ergeht, könnte die Versicherung hieraus 30 Jahre die Vollstreckung versucht.

Die sich anschließende Frage ist natürlich, ob Sie aufgrund Ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse überhaupt in der Lage sind, die geforderten Zahlungen zu leisten. Ihren Andeutungen (Arbeitsunfähigkeit des Ehemannes, drei wohl minderjährige Kinder) ist zu entnehmen, dass dies evtl. der Fall sein könnte. Daher wäre es zu überlegen, ggf. Ihre Zahlungsunfähigkeit offenzulegen und die Versicherung dadurch evtl. zu bewegen, auf die Forderung (wenn Sie mangels Kündigung berechtigt ist) ganz oder zumindest teilweise zu verzichten.

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