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Mahbescheid


07.12.2006 19:19 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Am 4.12.06 habe ich einen Mahnbescheid vom Amtsgerciht erhalten. Es wird eine Foderung von einem Zahnärtzliches Rechenzentrum verlangt.
Ich habe aber am 6.5.06 eine Teilzahlungsvereinbarung für zwei Rechnungen genehmigt bekommen. Ich habe 2005 ordnungsgemäß geleistet. September konnte ich nur einen Teil von 50,00 Eur. bezahlen und in Oktober gar nicht. Ich habe diesen Rechenzentrum gebeten um geduld für diese zahlung, da Aufgrund von wirtschaftliche Schwierigkeiten momentan nicht möglich wäre. Ab 30 Oktober und 30 November habe ich dann weiter die Raten von 203,13 EUR. bezahlt. Jetzt bekomme ich einen Mahnbescheid, wo die ganze Summe gefordert wird. Was kann ich tun? Ich kann die ganze Summe überhaupt nicht bezahlen.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn Sie bereits einen Teil der Forderung bezahlt haben, so können Sie Widerspruch einlegen und dann im gerichtlichen Verfahren bezüglich dieses Teiles Erfüllung einwenden.

Es ergeht dann ein Urteil über den Restbetrag, welches dann auch bei Ihnen vollstreckt werden kann.

Sie sollten sich mit Ihrem Gläubiger in Verbindung setzen und ihm klar machen, dass Sie ab jetzt pünktlich zahlen werden. Wenn die komplette Forderung bei Ihnen nicht komplett vollstreckt werden kann, so ist es für Ihn auch günstiger, wenn die Ratenzahlung weiterläuft.
Eventuell sieht er dann von einer Vollstreckung ab und beantragt auch keinen Vollstreckungsbescheid. (das kann er nur, wenn Sie jetzt nicht auf den Mahnbescheid reagieren) Sollte doch ein Vollstreckungsbescheid zugestellt werden, so sollten Sie hiergegen Einspruch einlegen und es geht ebenfalls ins gerichtliche Verfahren über, wo dann bezüglich des bezahlten Betrages Erfüllung einwenden können. Hier sollten Sie spätestens reagieren, da sonst der komplette Betrag bei Ihnen vollstreckt werden kann, obwohl Sie ja bereits einen Teil bezahlt haben.

Mit dem Mahnbescheid ist nun die Verjährung gehemmt.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.
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