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Mäuse -Giftweizen

02.11.2017 12:39 |
Preis: ***,00 € |

Tierrecht, Tierkaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Hellmich


Sehr geehrte Damen und Herren,
ein Mieter bei uns im Mehrfamilienhaus legt in seinem Gartenstück eine Mausefalle aus, und neben dieser Mausefalle liegen so türkisfarbene kleine Bröckelchen. Da er diese türkisfarbenen Bröckelchen ständig nach legt , gehe ich davon aus, dass es sich um Giftweizen handelt. Diesen Giftweizen legt er einfach auf den Boden .

Das Problem an der Sache. Ich habe beobachtet, wie ein Spatz mit einem dieser türkis farbenen Giftweizenbröckelchen im Schnabel davon geflogen ist. Wieviele Vögel sich dort schon bedient haben ??? Das Zeug ist hochgiftig.
Tiere haben in unserer Gesellschaft leider keine Lobby . Dies gilt insbesondere für Wildtiere. Éin Schreiben an den Vermieter wird nichts bringen, da dieser keine Tiere mag bzw. ihn auch nicht interessieren wird.
Ich habe den Mieter schon mehrfach aufgefordert, diesen Giftweizen zu entfernen. Ohne Erfolg.

Strafantrag stellen wegen des Verdachts auf Tierquälerei ?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

In Betracht kommt eine strafbare Tierquälerei gem. § 17 TierSchG:

Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer

1. ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder
2. einem Wirbeltier

a) aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder
b) länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden
zufügt.

Sie können bezeugen, dass er die Tötung oder das herbeiführen von Schmerzen zumindest billigend in Kauf nimmt und damit Vorsatz hat. Wichtig ist, dass ein bloßer Versuch der Tat sowie eine fahrlässige Tat nicht strafbar ist gemäß § 17 TierSchG. Es muß also ein "Taterfolg" (Tod/Schmerzen) vorliegen.

Bei einem Versuch oder einer fahrlässigen Tatbegehung kommt § 18 TierSchG in Betracht. Es handelt sich hierbei um ein Ordnugswidrigkeit die zu einem Bußgeldbescheid führen kann.

Sie können dementscprechend die Polizei, das Ordnungsamt bzw, das Veterinäramt informieren. Sie werden dann gegebenenfalls ermitteln.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwalt Hellmich

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