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Mängelhaftung Dach


| 19.01.2007 20:29 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht



SgDuH,
Sachlage: Ein Mehrfamilienhaus, Baujahr 1985, von Bauträger im Bauherrenmodell erstellt; Bauträger nicht mehr existent. Seit Jahren Dichtigkeitsprobleme, deshalb ETG-Beschluss aufgrund zunehmender Probleme und Handwerkeraussagen zur Dachsanierung. Ein Eigentümer widerspricht u.beantragt Beweisverfahren. Das AG lässt im BV ein Sachverständigengutachten erstellen, das im Tenor ergibt, dass die überwiegende Anzahl der Arbeiten weder nach den damals noch nach den heute geltenden Regelwerken des Handwerks ausgeführt wurden.
Frage: Kann aus dieser Tatsache für die ausführenden Firmen eine Mängelhaftung abgeleitet werden bzw. kann daraus ein strafbarer Vorsatz (z.B.Betrug)unterstellt werden u.ist noch Schadenersatz einklagbar?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Ansprüche jeglicher Art gegen die Handwerker oder den Bauträger werden, sofern sie denn bestanden, leider schon längst verjährt sein. Abhängig von der genauen Art des Vertragsverhältnisses betrug die Verjährungsfrist maximal fünf Jahre, beginnend ab Abnahme des Hauses. Diese Frist ist schon längst verstrichen. Nur dann, wenn Sie vertraglich eine längere Verjährungsfrist vereinbart haben sollten und diese noch nicht abgelaufen ist, wäre die Situation anders zu beurteilen.

Strafrechtlich werden Sie auch nicht gegen die Handwerker oder den Bauträger vorgehen können. Auch insofern dürfte längst Verjährung eingetreten sein, außerdem ist schon die Erfüllung eines Straftatbestands - Betrug ist in solchen Fällen schwierig nachzuweisen, insbesondere hinsichtlich des Vorsatzes, der nicht bei jeder fehlerhaften Leistung gegeben sein muss - fraglich.

Es tut mir Leid, dass ich Ihnen keine bessere Auskunft geben kann. Es empfiehlt sich bei Errichtung oder Kauf einer Immobilie grundsätzlich, zeitnah einen externen Gutachter einzuschalten, der die Immobilie auf Mängel überprüft. Geschieht dies nicht, dann hat der Bauherr/Käufer die bitteren Konsequenzen des Auftretens schwerer Mängel erst nach Ablauf der Verjährungsfrist zu tragen.

Für eine Nachfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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