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Mängelanzeigen - Verträge

| 18.06.2014 10:43 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen innerhalb von vertraglichen Beziehungen und Gewährleistungsbürgschaft

Ich hab mit der Firma X Bauverträge für die Ausführung von Putzarbeiten geschlossen.
Nun kurz vor Ende der Gewährleistung bekomme ich Mängelanzeigen von einer Firma Y mit der ich die Bauverträge nicht geschlossen habe.
Die Postanschrift und der Geschäftsführer ist gleich von X und Y.
Die Firmenanschrift und die HRB ist ungleich von X und Y.
Y ist auch noch i.L.
Frage 1:
Muß ich dennoch auf die Mängelanzeige reagieren oder kann ich diese ohne irgendwie zu Antworten einfach ignorieren? (Ich will ja keine schlafenden Hunde wecken.)
Frage 2:
Wenn die Gewährleistung dann in einigen Tagen rum ist, kann man dann ohne Bedenken die Gewährleistungsbürgschaften zurück fordern?

Danke im Vorraus für eine aussagekräftige Antwort.

Mfg

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Sofern Sie hier keinen Vertrag mit der Firma Y geschlossen haben, so ergeben sich grundsätzlich auch daraus keine vertraglichen Ansprüche, es sei denn, dass ausnahmsweise Folgendes vorliegt:

- Handeln im Namen der Firma X, also in Vertretung, was aber nicht anzunehmen sein dürfte, da dieses ausdrücklich so gekennzeichnet werden müsste;

- Abtretungserklärung im Vertrag mit der Firma X, dass also die Firma Y Ansprüche gegen Sie direkt geltend machen kann, die die Gewährleistungsansprüche im Vertrag mit der Firma X betreffen,was nachzusehen wäre;

- Andere vertragliche Erklärungen, die dieses ermöglichen.

Sollte all dieses nicht zutreffen, so brauchen Sie nicht darauf zu reagieren. Die Gegenseite Y muss sich schon dazu erklären, warum sie nun Ansprüche Gegenüber Ihnen erhebt.

2.
Zur Gewährleistungsbürgschaft:
Gewährleistungsbürgschaften können zwar auch grundsätzlich unbefristet ausgestellt werden, was aber eher die Ausnahme darstellen sollte, doch richtet sich in der Regel ihre tatsächliche Laufzeit wegen ihrer Akzessorietät/Abhängigkeit grundsätzlich nach der Verjährungsfrist für auftretende Sachmängel.

Ist diese also in ein paar Tagen abgelaufen, so können Sie auch sodann die Gewährleistungsbürgschaft zurückfordern.

Selbst einmal unterstellt, die Firma Y könne hier Gewährleistungsansprüche geltend machen, so reicht dieses allein noch nicht aus, um die Verjährung zu hemmen, denn dann müsste schon konkret darüber verhandelt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 18.06.2014 | 14:18

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