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Mängel bei Bauabnahme

| 23.11.2010 08:43 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind in einem großen Modulbauunternehmen Subunternehmer und haben in Stgt. in einem Neubau (Klinik) die Böden verlegt.
Der Architekt verweigert ständig die Abnahme und wir habe schon viele Dinge ausgebessert und neu gemacht obwohl es eigentlich beim genauerem Betrachten nicht wirklich nötig gewesen wäre.
Jetzt hat der Architekt erneut einen Mangel gegenüber unserem Auftraggeber angezeit:
Sandeinstreuungen unter den Bodenbelägen.
Der Belag ist ein PVC Boden der hochglanzversiegelt wurde und bei der Abnahme schaut der Architekt immer gegen das Licht den Boden an.
Frage: ist es nach VOB zulässig, gegen das Licht die Böden abzunehmen ?
Die Erhebungen spielen sich in einem Bereich von bis zu 1mm ab.
Was können wir tun ?
Bei den vielen anderen Räumen in denen der Belag "matt" versiegelt wurde, gibt es keine Beanstandungen.
Nun müssen wir bis heute Mittag ein Schriftstück fertigen indem wir uns erklären. Lt. der Aussage von meinem Mann der auch die Belagsarbeiten ausgeführt hat, sieht er als gelernter Raumausstatter keinen Mangel. Wie formuliere ich diesen Brief. Wir würden auch einen unabhängigen Gutachter hinzuziehen.

Mit freundlichem Gruß


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Sehr geehrter Fragesteller:

gerne beantworte ich Ihre Fragen ich auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Das sog. "Bausoll" richtet sich nach dem Bauvertrag einschließlich aller dort in Bezug genommenen Unterlagen.

Eine Abnahme kann nur bei Mängeln gem. Bauvertrag, den ich hier nicht kenne, verweigert werden.

Dabei ist die Feststellung eines Mangels nicht der Willkür des Architekten vorbehalten, sondern nur dann, wenn gegen die anerkannten Regeln des Fachs, DIN-Normen, etc. verstossen worden wäre.

Von welcher Seite eine Betrachtung erfolgt (gegen oder mit dem Licht) ist natürlich nicht vorgeschrieben. Entscheidend dürfte alleine sein, ob die Erhebungen von 1 mm noch im Toleranzbereich liegen, was ich vermute. Dies ist allerdings eine Sachverständigenfrage, den Sie hierzu kontaktieren sollten.

Ich empfehle Ihnen daher, heute Vormittag mit einem Sachverständigen vorab telefonisch zu klären, welche Toleranzen massgebend sind.

Soweit kein Mangel vorliegt, sollten Sie das Ihrem Vertragspartner (Bauherr oder Hauptunternehmer) auch so mitteilen.

Soweit das in der Kürze der Zeit nicht zu klären ist, schreiben Sie, dass nach Ihrer Meinung kein Mangel vorliegt (den Mangel beweisen muss der Bauherr/Unternehmer).

"… teilen wir Ihnen mit, dass nach unserer Auffassung das Gewerk abgenommen werden muss, weil es keine Mängel im Sinne der gesetzlichen bzw. vertraglichen Gewährleistung aufweist.

Gegebenenfalls behalten wir uns zur Feststellung auch die Einleitung rechtlicher Schritte vor.
…. "


Sie könnten sich allenfalls schriftlich bereit erklären, einen Gutachter gemeinsam zu bestimmen, auf dessen Urteil sich beide Seiten verbindlich festlegen.


Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt


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