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Mängel (Motorschaden) nach gewerblichen KFZ- Kauf

15.04.2019 20:19 |
Preis: 60,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


Guten Tag
Ich bin selbständiger Baufinanzierer und habe ein KFZ (Mercedes Benz, ML 420 CDI, Bauj. 2007, Km- Leistung ca. 228.000 km) zu einem Preis von 7.990€ von einem Autohaus gekauft. Voraussetzung für den Kauf war B2B- nur an Handel und Export. Als Begründung dazu wurde die Km- Laufleistung genannt. Der Wagen wurde in einem Onlineportal als scheckheftgepflegt und mit neuem TÜV angepriesen (Onlineangebot liegt vor). Auf telefonischer Nachfrage hin wurde erklärt, der Wagen weise diverse Kratzer und Beulen auf, sei im Innenraum ungepflegt und die Bremsbeläge wären demnächst fällig. Technisch sei er von Motor und Getriebeseite her aber ohne Mängel und unverwüstlich. Bei der Abholung des KFZ wurde "Kühlmittel nachfüllen" angezeigt und auch vom Autohaus- Mechaniker nachgefüllt. Während der Fahrt erschien diese Meldung nochmals. Mein Frau und ich füllten abermals Wasser nach. Direkt nach dem Kauf fuhr ich den Wagen zu einem Auto- Aufbereiter. Dieser machte mich auf einen Mangel am Kühlsystem aufmerksam, welcher sich nach Auskunft eines Fachbetriebes als Motorschaden (Zylinderkopfdichtung mit möglichem Riss des Zylinderkopfes) darstellte. Die Reparaturkosten liegen je nach Umfang zwischen 3.500 u. 6.000€. Im Kaufvertrag steht: Bastlerfahrzeug, div. Mängel siehe Auto. Damit bin auch teilweise einverstanden- in Bezug auf das optische Erscheinungsbild, die zu erneuernden Bremsbeläge sowie den durch einen Hund verdreckten Innenraum.
Der Motorschaden ist in meinen Augen jedoch eine arglistige Täuschung. Wie ist Ihre Meinung dazu und macht ein juristisches Vorgehen hier Sinn?
15.04.2019 | 22:20

Antwort

von



Tratzigerstr. 21
22043 Hamburg
Tel: 040537981010
Web: http://www.shoja.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

haben sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Auf Grundlage des mitgeteilten Sachverhalts teile ich Ihnen mit, dass im Falle eines B2B-Geschäfts Ihre Mängelrechte ausgeschlossen sind, wenn dies im Kaufvertrag so festgehalten wurde. Sie können insofern gegen den Verkäufer wegen des Mangels am Fahrzeug nicht vorgehen. Dies gilt lediglich dann nicht, wenn Arglist aufseiten des Verkäufers vorliegt. Dann gilt der Ausschluss der Mängelrechte nicht. Bitte beachten Sie jedoch, dass Sie für das Vorliegen von Arglist im Falle eines Rechtsstreit beweispflichtig sind. Da es sich bei der Arglist um eine innere Tatsache handelt, ist die Beweisführung oftmals mit Schwierigkeiten behaftet.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Einschätzung helfen.

Mit freundlichen Grüßen
M. Shoja (Rechtsanwältin)


ANTWORT VON


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22043 Hamburg
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