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MPU - vom Ausland?

9. Februar 2019 18:13 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Es geht um die Folgen der Entziehung der Fahrerlaubnis, nicht zu verwechseln mit der sog. MPU.

Ich müsste die MPU machen, um wieder Auto fahren zu dürfen.
Ich habe jedoch schon ein Führerschein der im Ausland gültig ist.
Ich werde bald aus Beruflichen gründen mein Hauptwohnsitz von Deutschland ins Ausland verlagern.
Da ich dann in Deutschland nicht gemeldet bin, ist somit keine Kreisverwaltung mehr für mich zuständig.

Darf ich als Ausland lebender dann ohne weiteres Deutsche Straßen mit dem Auto befahren?
Falls nicht, was für Optionen habe ich als Ausland lebender?

Einsatz editiert am 09.02.2019 19:43:26

9. Februar 2019 | 20:50

Antwort

von


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Gerne zu Ihrer Frage:

Die Anordnung zur sog. MPU ist rechtlich weder mit einem Fahrverbot, noch mit Entzug der FE identisch.
Wenn Sie also "schon einen Führerschein haben, der im Ausland gültig ist, können Sie auch in dem betreffenden Land damit fahren. Denn die MPU ist eine nationales Instrument im Vorfeld der FE-Erteilung oder Wiedererteilung.

Ein Problem haben Sie dann, wenn Ihnen die FE in Deutschland entzogen wird oder entzogen wurde:

Denn (5) Bei einer ausländischen Fahrerlaubnis hat die Entziehung die Wirkung einer Aberkennung des Rechts, von der Fahrerlaubnis im Inland Gebrauch zu machen.
(6) Mit der Entziehung erlischt die Fahrerlaubnis. Bei einer ausländischen Fahrerlaubnis erlischt das Recht zum Führen von Kraftfahrzeugen im Inland. So lautet der § 46 der Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung - FeV).

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer

Rückfrage vom Fragesteller 9. Februar 2019 | 21:07

Falls nicht, was für Optionen habe ich als Ausland lebender?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 9. Februar 2019 | 21:32

Ich sehe aufgrund Ihrer Angaben erst mal nur diese Option:

(1) Eine Fahrerlaubnis darf nur erteilt werden, wenn der Bewerber seinen ordentlichen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hat. Dies wird angenommen, wenn der Bewerber wegen persönlicher und beruflicher Bindungen oder – bei fehlenden beruflichen Bindungen – wegen persönlicher Bindungen, die enge Beziehungen zwischen ihm und dem Wohnort erkennen lassen, gewöhnlich, das heißt während mindestens 185 Tagen im Jahr, im Inland wohnt. Ein Bewerber, dessen persönliche Bindungen im Inland liegen, der sich aber aus beruflichen Gründen in einem oder mehreren anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum aufhält, hat seinen ordentlichen Wohnsitz im Sinne dieser Vorschrift im Inland, sofern er regelmäßig hierhin zurückkehrt. Die Voraussetzung entfällt, wenn sich der Bewerber zur Ausführung eines Auftrags von bestimmter Dauer in einem solchen Staat aufhält", so der § 7 FeV.

Das setzt dann aber wahrscheinlich (ich kenne Ihre Akte nicht!) eine MPU voraus oder eine Klage gegen die Nichtwidererteilung (ohne MPU). Gegen die Anordnung der MPU als solche kann man nicht klagen.

ANTWORT VON

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