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MPU - Gutachten

11.08.2008 20:36 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sven Kienhöfer


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe heute mein negatives MPU Gutachten bekommen und einige Fragen hierzu. Zuvor eine kurze SSchilderung:

Ich hatte vor einiger Zeit den Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis gestellt und im Anschluss daran die Fahrschule absolviert.
Theorie war kein Problem. Beim praktischen Fahren war ich dann sehr verunsichert, ängslich. Demzufolge und aufgrund verspäteter Reaktionen bin ich mehrfach durch die Prüfung gefallen. Die Führerscheinbehörde schickte mich zur MPU. Medizinisch und im psychologischen Gespräch war alles okay. Beim Reaktionstest war ich an der Grenze von 16% und erhielt ein negatives Gutachten (ab 17 wäre der Test okay gewesen) – Prognose – der schlechte Reaktionstest könnte Hinweis auf ein neurologisches Probleme sein, welches die Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit beeinflusst.
Im eigenen Interesse möchte ich nun einen Neurologen aufsuchen.

Nun die Frage:

Muss oder soll er das negative Gutachten bei der Führerscheinbehörde abgeben? Was empfehlen Sie?

Oder ist es zu empfehlen, den Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis zurückziehen – da ich mich persönlich entschieden habe, erst alle medizinischen Checks durchführen zu lassen, bevor ich eine erneute MPU bzw. gar die Fahrerlaubnis machen will? Gemäß der MPU-Prüfstelle kann ich den Test wiederholen.

Kann ich dann nach entsprechender Zeit einen neuen Antrag auf Erteilung der Fahrerlaubnis stellen?
Kann ich nach Rückzug des Antrages noch eine weitere MPU machen? Muss dann vor der nächsten MPU ein neuer Antrag gestellt werden?

Wie ist der Ablauf?

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Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes möchte ich Ihre Frage gerne wie folgt beantworten:

Grundsätzlich sind Sie alleiniger Auftraggeber des MPU-Gutachtens. Somit ist das fertige Gutachten grundsätzlich von der Gutachtenstelle an Sie auszuhändigen.
Sollte ein Gutachten negativ ausfallen ist es für den Betroffenen in einem solchen Fall oftmals günstiger, das Gutachten nicht bei der Fahrerlaubnisbehörde vorzulegen.
Dabei ist Ihnen dringend zu empfehlen, dass Gutachten durch einen Rechtsanwalt prüfen zu lassen. Erst wenn die Prüfung ergibt, dass das Gutachten mangelfrei ist, sollten Sie über weitere Schritte nachdenken.

Wenn es auf Grund eines negativen Gutachtens zu einer Versagung der beantragten Fahrerlaubnis kommt, wird diese Versagung bis zu fünfzehn Jahre im Verkehrszentralregister gespeichert. Außerdem bleibt ein negatives Gutachten für die Dauer von zehn Jahren in der Führerscheinakte des Betroffenen.
Es kann daher sinnvoll sein (wie in Ihrem Fall), ein negatives Gutachten nicht bei der Fahrerlaubnisbehörde vorzulegen, und stattdessen etwa den Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis unverzüglich zurückzunehmen.

Die Einzelheiten sollten Sie möglichst mit einem entsprechend spezialisierten Rechtsanwalt besprochen werden. Dies erscheint mir neben der ärtzlichen Untersuchung als wichtigstes, damit Sie Ihr Ziel erreichen können.

Selbstverständlich können Sie dann zu gegebener Zeit gegenüber der Behörde einen erneuten Antrag stellen, auch Ihr Recht eine MPU zu wiederholen wird durch die Rücknahme des Antrags auf Erteilung der Fahrerlaubnis nicht berührt.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.
Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt


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