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MPU - Geschwindigkeitsüberschreitung Muss ich nun mit einer weiteren Medizinschen Psychologischen Un

26.07.2014 14:15 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Hallo,

ich habe im Jahr 2000 Tausend eine MPU wegen zu vieler Punkte absolviert.

2002 wurde erneut eine MPU von mir verlangt, wegen weiterer Geschwindigkeitsüberschreitung mit Punkten.

2008 musste ich wieder zur MPU weil ich mit 1,0 Promille angehalten wurde.

Ich habe alle 3 Tests Erfolgreich beim ersten mal Bestanden.

Am 28.06.2014 nach ca. 7 Jahren fahren ohne weitere Auffälligkeiten wurde ich mit 10 Km/h Geschwindigkeitsüberschreitung und Händy am Ohr geblitzt.

Muss ich nun mit einer weiteren Medizinschen Psychologischen Untersuchung rechnen ?


Vielen Dank für ihre Unterstützung.
26.07.2014 | 19:11

Antwort

von


(175)
Ginsterweg 1D
31582 Nienburg
Tel: 05021-6071434
Tel: 0160-91019085
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eingangs möchte ich Ihnen mitteilen, dass eine abschließende Beurteilung der Rechtslage ohne die Einsicht in die Akten nicht möglich ist.

Die Anordnung der medizinisch-psychologischen Untersuchung ist in der Fahrerlaubnisverordnung geregelt.

Eine MPU wird grundsätzlich angeordnet, wenn Tatsachen gegeben sind, die Zweifel an einer Eignung Ihrerseits zum Führer schon Fahrzeugen im Straßenverkehr entstehen lassen. Die Eignung steht im Zusammenhang mit Alkohol, Drogen, Krankheiten oder charakterlichen Mängeln und anderen Persönlichkeitsmerkmalen in Frage.

Die relativ geringe Geschwindigkeitsüberschreitung sowie das Handy am Ohr während der Fahrt werden meiner Ansicht nach nicht zu einer Anordnung der MPU führen. Ein dadurch verursachter Eignungsmangel könnte allenfalls auf charakterliche Mängel oder Persönlichkeitsmängel, wenn Ihre Eignung aufgrund straßenverkehrswidrigen Verhaltens generell in Abrede gestellt wird. Das sehe ich vorliegend jedoch nicht.

Allerdings bleibt festzuhalten, dass die Behörde auch einen Ermessenspielraum hat, dessen Ausübung natürlich nicht immer vorhersehbar ist. Daher kann es nie mit Sicherheit abgesehen werden. Ich halte es im Ergebnis aber für unwahrscheinlich, dass eine MPU angeordnet wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen bei der Entscheidung hinsichtlich Ihres weiteren Vorgehens behilflich sein. Nutzen Sie die einmalige kostenlose Nachfragefunktion, damit ich etwaige Unklarheiten beseitigen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Pilarski

ANTWORT VON

(175)

Ginsterweg 1D
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