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MPU


15.12.2005 01:11 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht



Hallo,

meine Frage lautet wie folgt:

Hatte ca. 1997 eine Trunkenheitsfahrt mit ca. 1,58 Promille und ohne Fahrerlaubnis.

2002 habe ich einen Antrag auf eine Fahrerlaubnis Klasse M(50cm3) gestellt und sollte daraufhin eine MPU ablegen. Nach einem Gespräch mit der Stelle hat man mir noch eine Chance gegeben und ich konnte die Prüfung ohne MPU ablegen und habe sie bestanden.

Nun, nach 3 Jähriger Fahrt mit der Klasse M würde ich schon gerne einen Führerschein für ein Auto machen. War in dieser Zeit natürlich nicht auffällig und habe keine Punkte.

Kann ich diesen Antrag, auf Klasse 3/B einfach stellen oder erwarten mich da irgendwelche Probleme? Und was passiert wenn ich ein Führungszeugnis " Belegart 0" vorlegen muss, kann ich den Antrag, für den Autoschein einfach zurück ziehen und alles bleibt so wie vorher oder muss ich dann auch für den M-Schein eine MPU machen? Danke.

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich auf Grundlage Ihrer Sachverhaltsschilderung gerne wie folgt:

Wenn Ihr Fehlverhalten aus dem Jahre 1997 resultiert, dürften Sie bei der avisierten Beantragung des Kfz.-Führerscheins kaum Probleme zu gewärtigen haben, sofern Sie tatsächlich seither „eine weisse Weste“ aufweisen können. Eine Rechtsgrundlage, sich jetzt einer MPU zu unterziehen, vermag ich nicht zu erkennen. Ein sog. „behördliches Führungszeugnis“, m.a.W. eine vollständige Auskunft aus dem Bundeszentralregister, welche nur bestimmten Behörden zusteht, kann das nicht näher von Ihnen hinsichtlich des Strafausspruchs geschilderte Delikt aus dem Jahre 1997 noch umfassen. Es dürfte dem von Ihnen avisierten Antrag aber nicht entgegenstehen.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung.


Mit freundlichen Grüssen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf

Nachfrage vom Fragesteller 15.12.2005 | 20:13

Sehr geehrter Herr Dr. Schimpf,

vielen Dank für die Beantwortung meiner Frage.

So recht konnte ich mir das auch nicht vorstellen, dass bei einer Erweiterung auf Führerscheinklasse B nun doch eine MPU fällig werden würde.

Wenn es sich aber damals vielleicht um einen Behördenfehler gehandelt haben sollte, habe ich doch in den letzten 3 Jahren in denen ich aktiv am Straßenverkehr teilgenommen habe gezeigt, dass es keine Zweifel an meiner Eignung gibt, ein Kfz zu führen, oder?
Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.12.2005 | 20:51

Guten Abend, Herr W.,

ja, das sehe ich genauso. Allerdings dürfte es darauf nicht mehr ankommen, weil die Behörde kaum nach persönlichem Gespräch mit Ihnen irrtümlich zu Ihren Gunsten entschied.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüssen

RA Schimpf

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