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MPU

24.09.2018 18:40 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Es geht um die Anforderungen für die Bewerber um die Erteilung oder Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen C, C1, CE, C1E, D, D1, DE, D1E sowie der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung.

Guten Abend, ich bin gerade dabei den Führerschein der Klassen D und DE zu erwerben. Ich bin 22 Jahre alt und ab 21 ist es ja möglich diese beiden Klassen mit einer Beschleunigten Grundqualifikation zu erwerben und eingeschränkt zu fahren. Ich war nie auffällig im Verkehr und auch sonst nicht. Den B Führerschein und BE habe ich seit vier Jahren. Meine Untersuchung durch eine entsprechende Ärztin ist auch positiv. Ich habe nun einen Fahrschulwechsel vollzogen und mein neuer Fahrlehrer sprach nun von einer MPU dafür, jedoch dürfte dies eigentlich nicht sein. Da die Voraussetzungen soweit erfüllt sind, möchte ich gerne wissen, warum gesagt wird, dass eine MPU kommen könnte und dies richtig ist.

Gerne zu Ihrer Frage,

Ihr Fahrlehrer bezieht sich wohl auf die Anlage 5 zu § 11 Absatz 9, § 48 Absatz 4 und 5, die ich unten zitieren möchte:

„Verordnung über die Zulassung von Personen zum Straßenverkehr (Fahrerlaubnis-Verordnung - FeV)"
Anlage 5 (zu § 11 Absatz 9, § 48 Absatz 4 und 5):

Eignungsuntersuchungen für Bewerber
und Inhaber der Klassen C, C1, D, D1 und der zugehörigen
Anhängerklassen E sowie der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung

1.
Bewerber um die Erteilung oder Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen C, C1, CE, C1E, D, D1, DE, D1E sowie der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung müssen sich untersuchen lassen, ob Erkrankungen vorliegen, die die Eignung oder die bedingte Eignung ausschließen. Sie haben hierüber einen Nachweis gemäß dem Muster dieser Anlage vorzulegen.
2.
Bewerber um die Erteilung oder Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen D, D1, DE, D1E sowie einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung müssen außerdem besondere Anforderungen hinsichtlich:
a) Belastbarkeit,b) Orientierungsleistung, c) Konzentrationsleistung, d) Aufmerksamkeitsleistung ,e) Reaktionsfähigkeit erfüllen.

Die Eignung der zur Untersuchung dieser Merkmale eingesetzten psychologischen Testverfahren muss von einer unabhängigen Stelle für die Bestätigung der Eignung der eingesetzten psychologischen Testverfahren und -geräten nach § 71a bestätigt worden sein; die eingesetzten psychologischen Testverfahren sind im Gutachten zu benennen. Der Nachweis über die Erfüllung der Anforderungen nach Satz 1 ist unter Beachtung der Grundsätze nach Anlage 4a durch Beibringung eines betriebs- oder arbeitsmedizinischen Gutachtens nach § 11 Absatz 2 Satz 3 Nummer 3 oder eines Gutachtens einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung zu führen

-von Bewerbern um die Erteilung einer Fahrerlaubnis der Klassen D, D1, DE, D1E und der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung,

-von Bewerbern um die Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen D, D1, DE und D1E ab Vollendung des 50. Lebensjahres,

-von Bewerbern um die Verlängerung einer Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung ab Vollendung des 60. Lebensjahres.

3. Die Nachweise nach Nummer 1 und 2 dürfen bei Antragstellung nicht älter als ein Jahr sein.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
und guten Wünschen zum Erfolg

Nachfrage vom Fragesteller 24.09.2018 | 20:24

Danke, eine entsprechende Untersuchung habe ich abgelegt und diese war komplett positiv. Ich meinte zusätzlich noch eine MPU, was ja nicht sein kann, da keine Zweifel vorliegen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 24.09.2018 | 21:40

Mehr kann ich aus Ihren Angaben zu diesem Thema leider nicht entnehmen.

Allenfalls kann ich vermuten, dass die von Ihnen zitierte Untersuchung der Ärztin sich auf den Teilbereich der körperlichen Eignung beschränkt hat: Diese dient dem Erkennen von Krankheiten, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen können, etwa eine schlecht eingestellte Zuckerkrankheit o.ä. Das Gesetz sieht nämlich ferner Untersuchung des Sehvermögens wie etwa eine schlechte Sehschärfe oder ein eingeschränktes Gesichtsfeld vor.

Und dann eben die bereits hier abgehandelte leistungspsychologische Untersuchung, die Ihre Belastbarkeit testet sowie Orientierung, Reaktionsfähigkeit, Konzentration und Aufmerksamkeitsleistung. Also ob Sie schnell auch unter Belastung und störenden Einflüssen angemessen reagieren.

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