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MIetrecht - 3 Monatsmieten bei Nichtantritt des Mietvertrages?

30.10.2017 16:50 |
Preis: 50,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Unser Sohn hat vor 2 Wochen einen Mietvertrag für seine erste eigene Wohnung zum 1.11.17 unterschrieben. Vorher mündlich vereinbart wurde zwischen ihm, seiner Freundin (als Zeugin) und dem Vermieter, dass vor Bezug der Wohnung die Böden noch gemacht werden d.h.noch neuer Laminiat in den Räumen ausser im Badezimmer verlegt werden sollte,. Unser Sohn hatte dem Hausverwalter vorgeschlagen, ein Angebot für das Verlegen des Laminats einzuholen, da er jemanden kennt, der so eine Firma hat. Jetzt hat unser Sohn dem Hausverwalter den Kostenvoranschlag in Höhe von 3.000€ vorgelegt, der Hausverwalter meint jedoch das wäre zu teuer.Der Mietvertag ist unterschrieben und gilt ab den 1.11.2017. Jetzt sagt mein Sohn dass er so nicht in die Wohnung einziehen kann, weil schon teilweise an den Ecken Bretter hochkommen von dem alten Boden und ausserdem schimmelt es auch bereits an einige Stellen. Jetzt droht der Hausverwalter, falls mein Sohn den Mietvertrag nun nicht antritt und die Wohnung nicht nimmt , dass mein Sohn dann 3 Monatsmieten zahlen muss. Ist das rechtens und wie ist die mündliche Absprache bezüglich des Laminats zu bewerten?
30.10.2017 | 17:50

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1.
Nach Ihrer Schilderung ist ein Mietvertrag "unterschrieben" worden.

Daneben ist aber besprochen und möglicherweise sogar vereinbart worden, dass der Vermieter neues Laminat verlegen soll.

2.
Nach Sachlage gehe ich davon aus, dass ein Mietvertrag zustande gekommen ist, die Wohnung hinsichtlich des Laminats jedoch mangelhaft i.S.d. § 536 BGB ist.

Wenn die Wohnung unbewohnbar ist, könnte Ihr Sohn von der Zahlung der Miete vollständig befreit sein. Er kann sich jedoch nicht ohne weiteres sofort vom Mietvertrag lösen.

Ihr Sohn sollte vielmehr dem Vermieter bzw. Verwalter schriftlich eine Frist von 2 Wochen zur Verlegung von neuem Laminat setzen. Wie der Vermieter die macht und welches Unternehmen er beauftragt, ist natürlich Sache des Vermieters.

Sollte der Vermieter nicht reagieren, sollte Ihr Sohn erneut Rechtsrat einholen.

3.
Die Forderung des Verwalters, Ihr Sohn müsse ggf. 3 Monatsmieten bezahlen, ist natürlich unbegründet und nicht nachvollziehbar. Möglicherweise wird ein Aufhebungsvertrag angeboten, wenn Ihr Sohn 3 Monatsmieten bezahlt.

4.
Die Absprache wegen des Laminats ist durchaus von Bedeutung, auch wenn es besser gewesen wäre, das in den Mietvertrag mit aufzunehmen.

Mit der Freundin als Zeugin sollte Ihr Sohn jedoch auch die mündliche Abspache beweisen können, falls der Vermieter diese bestreitet und behauptet, die Wohnung sei mangelfrei gewesen...














Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Reinhard Moosmann


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