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MDMA Besitz

06.08.2018 17:53 |
Preis: 50,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Was tun nach MDMA-Konsum?

Hallo,

ich (25) habe mit einem Freund stark alkoholisiert mdma gekauft und die Tabletten zu mir genommen. Ich habe bisher keine Vortrafen dbzgl. und keine Erfahrungen damit gemacht. Wie nicht anders zu erwarten hat es uns fast aus den latschen gekippt. Die Polizei wurde von Passanten informiert da wir nicht mehr wirklich laufen konnten. Als diese ankam habe ich aus eigenem Antrieb zwei mdma tabletten an die Polizei übergeben, da ich Hilfe erwartete. Habe mich quasi selbst angezeigt. Ich wurde nach Hause gefahren, mein Freund hat strafrechtlich nichts zu erwarten, da er keine Substanzen bei sich hatte.

Ich muss als Beschuldigter am Mittwoch 08.08.2018 aussagen. ich möchte meinen freund und mich selbst nicht unnötig belasten. das letzte was ich möchte ist als dealer dazustehen oder meinen führerschein verlieren. Können Sie mir diesbezüglich weiterhelfen?
Eingrenzung vom Fragesteller
06.08.2018 | 17:55

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Gerne zu Ihrem Problem:

Ihr Freund ist aus der Sache raus, weil nach BTMG oder NpSG der Konsum als solcher nicht strafbewehrt ist.
Das wird die Polizei bzw. die StA womöglich jedoch nutzen, Ihren Freund als Zeugen zu vernehmen.

Ansonsten ist es so, dass die o.g Ermittlungsbehörden die Tabletten auf ihre chemischen Inhaltsstoffe untersuchen werden, was dann entweder zu dem BTMG oder dem NpSG (= Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz) überleitet, oder bestenfalls (gestreckt? Fake?) zu gar nichts. Ihrer Zustandsbeschreibung nach fürchte ich aber, dass die letztere Option nicht greift.

Der nächste Punkt wird dann der Wirkstoffgehalt sein, um die Unterscheidung zwischen nicht geringer/geringer Menge zu treffen. Bei Ecstasy wäre die Grenze bei ca. 30 g anzusetzen, so dass in Ihrem Fall der (gefährliche!) Verdacht des Handels ausgeschlossen sein sollte.

Es wird also beim Vorwurf Ihres (Eigen)Konsums bleiben, der sofern erstmalig (!) keine Bedrohung für Ihre Fahrerlaubnis ist.

All das hier geschilderte können Sie selbst kaum kontrolliert handeln, so dass ich an sich stets empfehle sich gar nicht zu Sache oder zumindest erst nach Akteneinsicht über einen Anwalt einzulassen.

Wenn allerdings die Sache klar ist – hören Sie sich erst einmal das an, was der Vernehmungsbeamte zu bieten hat (!) - kann auch ein reumütiges und aufrichtiges Geständnis mit der Bitte um Einstellung gegen eine Auflage oft zielführend (und preisgünstiger) sein. Wichtig ist dabei Ihre Bekundung dass es ganz sicher bei dieser erstmaligen Verfehlung bleiben wird und auch dass Sie ansonsten beruflich und familiär in gefestigten Verhältnissen leben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ergänzung vom Anwalt 06.08.2018 | 19:33

Naturgemäß ist die Voraussetzung für den Eigenkonsum in der Regel der (strafbewehrte) Besitz der Substanz.
Da Sie den ja schon eingestanden haben, müssten Sie sich dazu nicht weiter einlassen. Fokussieren Sie alles auf den Konsum und den Besitz als flüchtiges, absichtsloses Durchgangsstadium.

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