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Luxemburger geblitzt in schweizer Tunnel


07.11.2013 11:14 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Philipp Wendel



Guten Tag,

Ich bin gebürtiger Luxemburger, bin in Luxemburg angemeldet und arbeite auch dort
Ich wurde diesen Monat in einem schweizer Tunnel geblitzt. Erlaubt waren 80 km/h. Ich bin mir nicht sicher wie schnell ich war, denke ungefähr 120 km/h Tacho.

Ich rechne damit dass ein Bußgeld auf mich zukommt. Allerdings mache ich mir sorgen um ein Gerichtsverfahren. Ist das möglich?


Vielen Dank für Ihre Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Bei einer Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit von über 40 km/h müssen Sie mit mindestens drei Monaten Fahrverbot rechnen.

Außerdem wird die Tat dann nicht mehr mit einem Bußgeld geahndet, sondern es erfolgt eine Anzeige im Strafverfahren, bei dem eine Geldstrafe verhängt wird.

Die Strafe sollte sich so bemessen, dass der Täter eine Strafe erleitet, die seinem Verschulden und seinen finanziellen Verhältnissen entspricht. Es gibt jedoch eine Empfehlung der Strafverfolgungsbehörden, wie die Strafen festzulegen sind.

In der Praxis wird ein sogenannter 'kantonaler Bußentarif' angewandt, dieser ist im Bußgeldkatalog geregelt. Nur bei einem Einspruch wird ein Richter das jeweilige Verschulden und die finanziellen Verhältnisse des Täters genauer bewerten und die Strafe dem Monatseinkommen des Temposünders anpassen.

Wenn Sie auch in Zukunft innerhalb der Schweiz fahren müssen sollten Sie sich auf jeden Fall so schnell wie möglich professionelle juristische Hilfe holen.

Wenn die Lichtbilder u.U. nicht verwertbar sind und dazu noch vielleicht Messfehler bzw. Verfahrensfehler im standardisierten Messverfahren kommen, könnte die Chance bestehen, aus der Sache nochmal "mit einem blauen Auge" rauszukommen.

Sobald nach Akteneinsicht der Ermittlungsstand der Behörde bekannt ist, kann für Sie eine passende individuelle Verteidigungsstrategie entworfen werden.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen und Weglassen von Informationen zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen hinsichtlich einer ersten Einschätzung weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen
-Philipp Wendel-
Rechtsanwalt
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