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Lügen in der Familie wegen Geld..


09.03.2007 22:31 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Ich habe meiner Ex-Schwägerin zu DM-Zeiten 2000 DM geliehen. 1000 DM habe ich zurück bekommen. Als ihr neuer Ehemann mich mal anrief, habe ich ihm gesagt, sie könne die restlichen 1000 DM, die sie mir schon lange schuldet und sowieso nicht zurückzahlt, als Hochzeitsgeschenk behalten, da ich das Geld sowieso nie mehr von ihr bekommen würde. Sie wußte angeblich nur von 1000 DM und ich habe ihr dann die Überweisungsaufträge in Kopie geschickt. Das war eindeutig.
Dass für mich Schlimme daran ist, daß sie in der Nähe meiner Schwester wohnt (ich habe die beiden vor einigen Jahren auch wieder zusammengebracht....) und dass meine Ex-Schwägerin erzählt hat, ich hätte einen Mahnbescheid gegen sie wegen dieser 1000 DM abgestrengt. Das ist nicht wahr, aber meine Schwester glaubt das. Ich, der natürlich über nicht angestrengte Mahnbescheide keinen Schriftwechsel hat, soll beweisen, dass ich was nicht gemacht habe. Was kann ich machen? Gehen Mahnbescheide, wenn man die nicht beachtet (weil man die nicht bekommen hat) übers Gericht? Wer sowas bekommen hat, hat doch auch Papiere darüber?? Die Ex-Schwägerin hat erzählt, den Mahnbescheid, den sie bekommen haben will, hat sie weggeschmissen. Deswegen hat sie nichts Schriftliches..Das geht doch dann weiter oder?? Gibt es dann nicht eine Verhandlung? Meine Schwester ist jedes Mal wieder genervt, wenn ich sie drauf anspreche, aber ich möchte nicht als Lügner dastehen und die Sache endlich mal geklärt haben. Für mich ist das erst erledigt, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Sie kann ja gerne mit Lügnern und Betrügern zu tun haben, aber ich bin keiner, und möchte mich von solchen Leuten (die selbst lügen und betrügen) auch nicht als einer darstellen lassen.Das versteht sie scheinbar nicht. Das bin ich ja auch nicht. Das ist eindeutig die Schwägerin. Und das würde ich gerne irgendwie beweisen...
Was geht da??
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten kann:

Im Mahnverfahren beantragen Sie zunächst einen Mahnbescheid, der dann über das Gericht dem Schuldner zugestellt wird. Wenn der Schuldner Widerspruch einlegt, würde dann ein Klageverfahren folgen, sofern Sie als Gläubiger dieses betreiben wollen.

Wird auf den zugestellten Mahnbescheid kein Widerspruch eingelegt, folgt ein Vollstreckungsbescheid, der ebenfalls wieder über das Gericht zugestellt wird und mit dem Sie dann Ihre Forderung vollstrecken könnten.

Wie Sie allerdings richtig sagen, liegen Ihnen natürlich über ein nicht existentes Mahnverfahren auch keine Unterlagen vor.

Zunächst könnten Sie darauf verweisen, dass es wohl unlogisch wäre, dass Sie erst einen Mahnbescheid beantragen und dann das Verfahren plötzlich nicht mehr weiter betreiben. Dies entspricht wohl nicht dem allgemein üblichen Verfahrensweg und würde auch bedeuten, dass Sie weitere Kosten verauslagt hätten, ohne die Forderung dann weiter geltend zu machen, denn die Mahnbescheidskosten gehen erst zu Ihren Lasten.


Ich sehe nur die Möglichkeit, die Ex-Schwägerin zur Unterlassung der unwahren Behauptungen aufzufordern. Sie brauchen sich nicht gefallen lassen, dass Lügen über Sie verbreitet werden. Dazu sollten Sie sich anwaltlich beraten lassen. Manchmal wirkt ein anwaltliches Schreiben schon Wunder. Sollte es sogar zu einem gerichtlichen Verfahren kommen, müßte dann zu gegebener Zeit die Ex-Schwägerin den Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen beweisen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben und stehe Ihnen für eine Nachfrage gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martina Viehe
Rechtsanwältin

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