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Lücken in der Sozialversicherung schließen für Antrag Erwerbsminderungsrente

| 19.03.2019 16:26 |
Preis: 40,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Bei den 3 Jahren Pflichtversicherungszeit, die in den letzten 5Jahre vor der Beantragung einer Erwerbsminderungsrente erfüllt sein müssen, zählen Zeiten mit, in denen Arbeitslosengeld, Krankengeld, Übergangsgeld, Reha-Leistungen bezogen wurden. Die drei Jahre brauchen nicht zusammenhängend zu sein.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin 62 Jahre alt, müsste noch bis zum 67. Lebensjahr berufstätig sein.
Aus gesundheitlichen Gründen möchte ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. In den letzten 5 Jahren erfolgte die Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge in alle Kassen.
In den entscheidenden drei Jahren für den Antrag auf Erwerbsminderungsrente war ich im ersten Jahr sozialversicherungspflichtig tätig. Im zweiten Jahr wurde ich sehr krank, erhielt Krankengeld, Übergangsgeld der GKV (Aufenthalt Tagesklinik), danach folgte eine Reha. Im Anschluss hoffte ich, wieder eine Arbeit finden zu können und meldete mich arbeitssuchend. Seither erhalte ich ALG I, der Anspruch endet 09/2019.

Im vergangenen Jahr hielt ich mich aus gesundheitlichen Gründen vier Wochen im Ausland auf, in dieser Zeit ruhte die Zahlung der Beiträge. In diesem Jahr ruhte die Zahlung eine Woche.
Würde eine Nachzahlung für die fehlenden Beitragszeiten dazu führen, dass diese damit ausgeglichen sind und somit den Vorgaben für die lückenlose Zahlung der Sozialbeiträge in den letzten drei Jahren Rechnung getragen wird?
19.03.2019 | 18:08

Antwort

von


(38)
Martin-Hoffmann-Str. 13
12435 Berlin
Tel: 03053213330
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zu den versicherungsrechtlichen Voraussetzungen für die Beantragung einer Erwerbsminderungsrente gehören
1. die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren, d.h. 5 Jahre Versicherungszeit, die nicht unbedingt unmittelbar vor dem Versicherungsfall liegen müssen und auch nicht zusammenhängend sein müssen, (Diese haben Sie, wie Sie sagen, erfüllt.)
2. dass in den fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens drei Jahre Pflichtbeitragszeiten liegen. Das heißt, in den fünf (Zeit-, nicht Kalender-) Jahren vor dem Versicherungsfall müssten Sie insgesamt drei Jahre pflichtversichert gewesen sein.

Diese Pflichtbeiträge brauchen auch nicht für einen zusammenhängenden Zeitraum entrichtet worden zu sein. Entscheidend sind also nicht allein die Beitragszeiten der letzten drei Jahre, sondern die innerhalb der letzten fünf Jahre geleisteten. Ihren Angaben zufolge dürften Sie auf drei (ggf. zusammengestückelte) pflichtversicherte Jahre innerhalb der letzten fünf Jahre kommen.

Denn auch, wenn Sie arbeitslos sind und auch wenn Sie Krankengeld (von einer gesetzlichen Krankenkasse), Übergangsgeld oder eine Rehabilitationsleistung beziehen, werden für Sie Rentenbeiträge (in verminderter Höhe) abgeführt. Diese Zeiten zählen also für die Pflichtbeitragszeiten mit.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Stefanie Kremer

Bewertung des Fragestellers 21.03.2019 | 17:07

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