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Lohnzahlung - Lohn einbehalten wg. Diebstahl

01.08.2008 17:51 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Abend,
ich hätte 2 Probleme,
1) ich habe als Reinigungskraft in einer Praxis gearbeitet, wo ich wegen Diebstahls entlassen wurde, vorgehalten werden mir über 800 Euro, tatsächlich waren es 95 Euro, die auch Beweisbar sind, mein gesamter monatslohn für den ich auch gearbeitet habe wurde mir aber nicht bezahlt. Dürfen die das?
2) ich habe 2 Tage in einer Disco geputzt, war denen aber angeblich nicht gründlich genug, unter dem vorwand ich wäre nicht aufgetaucht wurde ich entlassen, die 2 Tage wurden nicht bezahlt. Dürfen die das?

und wie soll ich vorgehen?

Im vorraus vielen dank für Ihre Antwort

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantworte ich Ihre Fragen. Beachten Sie, dass an dieser Stelle nur eine erste Einschätzung möglich ist und das jede Änderung oder Ergänzung des Sachverhalts zu einer veränderten Beurteilung führen kann.

1) Wenn Sie in einem Monat gearbeitet haben und die Kündigung erst nach diesem Monat ausgesprochen wurde, dann steht Ihnen grundsätzlich der Lohn zu. Wenn der AG mit Schadensersatzansprüchen aufrechnen will, dann kann er dies nur in der Höhe des tatsächlichen Schadens. Außerdem muß Ihnen ein Selbstbehalt verbleiben, der überlicherweise im Bereich zwischen 730 und 940 € liegt. Wenn Sie weniger verdienen, muß Ihnen der Lohn verbleiben.

2) Wenn Sie gearbeitet haben, dann steht Ihnen der Lohn auch zu. Die Qualität der Arbeit oder die angebliche Unpünktlichkeit haben nur Auswirkung auf die Frage von Abmahnung oder Kündigung. Sie können den Lohn verlangen. Ich rate Ihnen dringend einen Anwalt einzuschalten.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht und Familienrecht

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