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Lohnveränderung durch Gruppenarbeit

15.01.2008 20:03 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


11:01

Bin 1993 ohne Arbeitsvertrag in ein Unternehmen für Sonnenschutztechnik ,als Produktionsarbeiter eingetreten.Damalige Lohngruppe ab 1994 = A8C (später A0804) = Brutto 3288,00 DM bei 38 Std./Woche.
Ab 2002 habe ich ,aufgrund einer Arbeitszeitänderung auf 30 Std./Woche ,einen schriftlichen Arbeitsvertrag mit einem Festlohn von (Stand Nov. 2007)Brutto 1921,00Euro erhalten.
Nun soll ich in die Gruppe (ERA) in der ich schon seit längerem arbeite ,fest eingegliedert werden.
Dann würde ich nur noch einen Grundlohn in der Lohngruppe E0301 von 1477,09 Euro brutto erhalten. Prämien können aufgrund der Vorgabezeiten nur bedingt erarbeitet werden.
Ich bin mit dieser Änderung nicht einverstanden und würde gerne wissen ob ich mit einer Klage beim Arbeitsgericht ,Aussicht auf Erfolg hätte? Bzw. welche Vorgehensweise anzuraten ist ?

15.01.2008 | 20:13

Antwort

von


(217)
Marktstätte 32
78462 Konstanz
Tel: 07531 - 808 798
Tel: : 07751 - 802 604
Web: http://www.kanzlei-plewe.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

eine Änderung der Eingruppierung (und damit des Lohns) kann der Arbeitgeber nicht einseitig vornehmen, da es sich um eine Vertragsänderung handeln würde, die Ihrer Zustimmung bedarf.
Der Arbeitgeber hätte allenfalls die Möglichkeit, eine Änderungskündigung vorzunehmen, d.h. er erklärt Ihnen die Kündigung des Arbeitsvertrages zu den bisherigen Bedingungen und bietet Ihnen den Abschluss eines neuen Vertrages zu neuen Bedingungen an. Hiergegen müssten Sie eine Klage zum Arbeitsgericht einreichen. Über die Erfolgsaussichten kann ich anhand Ihrer bisherigen Angaben keine Prognose stellen, denn es wird darauf ankommen, welche Gründe der Arbeitgeber für die Erforderlichkeit dieser Änderung angibt.

Sofern es sich also um eine Änderungskündigung handelt, sollten Sie sich umgehend anwaltlich vertreten lassen und dabei beachten, dass die Klagefrist nur 3 Wochen ab Erhalt des Schreibens beträgt.
Falls es sich nicht um eine Änderungskündigung handelt, sondern falls der Arbeitgeber Ihnen nur einen geänderten Vertrag zur Unterschrift vorlegt, sollten Sie die Unterschrift verweigern und sich ausführlich anwaltlich beraten lassen. Dabei müssten alle schriftlichen Unterlagen geprüft werden, was im Rahmen dieser Online-Erstberatung nicht möglich ist.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de



Rechtsanwältin Karin Plewe
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Erbrecht

Rückfrage vom Fragesteller 19.01.2008 | 10:27

Sehr geehrte Frau Plewe, zuerst einmal vielen Dank für Ihre schnelle Beratung.
Ich hatte gestern ein Gespräch mit dem Betriebsrat meiner Firma.
Es wurde mir mitgeteilt das ERA Bayernweit eingeführt wird und es einen Sondertarifvertrag gibt der von VBM und IG Metall unterschrieben ist.
Somit bedarf es keiner Änderungskündigung.
Die Firma ist im Arbeitgeberverband.
Es gäbe keine Rechtsgrundlage auf die Einhaltung des ursprünglichen Vertrages zu bestehen.
Ich werde nun mit dem neuen Tarif entlohnt und kann nichts dagegen unternehmen. Es wäre nett wenn Sie mir evtl. sagen könnten ob dem wirklich so ist.
Vielen Dank im voraus!
Mit freundlichen Grüßen, Marina Scherg

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.01.2008 | 11:01

Sehr geehrter Fragesteller,

so einfach läßt sich das nicht beantworten. Um durch Sondertarifverträge eine Änderung Ihres individuellen Arbeitsvertrages zu bewirken, müßte in Ihrem Vertrag eine Klausel enthalten sein, welche Tarifverträge in den Arbeitsvertrag einbezieht. Für eine abschließende Auskunft müßte daher der Wortlaut Ihres Arbeitsvertrages sowie sämtliche weiteren Rechtsgrundlagen (Tarifverträge, Betreibsvereinbarungen) überprüft werden. Da dies den Rahmen dieser Online-Erstberatung übersteigt, empfehle ich Ihnen, sich an einen Anwalt vor Ort zu wenden und die Unterlagen prüfen zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

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