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Lohnsteuer / Einkommen DE - CH


26.07.2006 11:02 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Hallo

Ich habe eine Frage und hoffe mir kann jemand weiterhelfen. Ich habe die Möglichkeit, dass eine Schweizer Firma (in Zürich sitzend) mich „einstellen“ möchte, dass ich für Sie von Deutschland aus arbeite. Bedeutet ich würde in Deutschland weiterleben und auch arbeiten, aber von einer Schweizer GmbH mein Lohn beziehen.

Soweit ich es richtig verstanden habe, kann ich meine gesetzliche Krankenversicherung „freiwillig“ weiterführen unter Angabe meines „Schweizer“ Lohns. Und bei der Steuererklärung am ende des Jahres gebe ich meinen „Lohn“ als Einnahmen an? Und führe dann die Steuern ab oder mache ich das monatlich?

Ist das richtig? Was muss ich noch dabei beachten und gelten die gleichen LohnSteuersätze wie als wenn ich in Deutschland angestellt wäre? Das ist wichtig zu wissen, um mein Gehalt zu verhandeln.

Danke, Tonic
Guten Tag,

sowohl das deutsche Steuerrecht als auch das Sozialversicherungsrecht stellen nicht auf die Herkunft des Arbeitgebers, sondern allein darauf ab, wo Sie Ihre Tätigkeit erbringen.

Soweit Sie in Deutschland weiterhin tätig sind, ändert sich deshalb für Sie nichts. Soweit Ihre Einkommen nicht über der Entgeltgrenze liegt (derzeit 3.937,50 € mtl. bzw. 47.250,- € jährlich) liegt, bleiben Sie deshalb in der gesetzlichen Versicherung. Darüber haben Sie die Möglichkeit, wie jeder inländischer Arbeitnehmer auch, die Versicherung ggf. freiwillig weiterzuführen.

Der Arbeitgeber ist wiederum verpflichtet, sowohl die Sozialversicherungsbeiträge als auch die Lohnsteuer direkt vom Bruttoentgelt abzuziehen und an den Sozialversicherungsträger bzw. das Finanzamt abzuführen. Die Versteuerung erfolgt dann im Wege der Einkommenssteuererklärung am Ende des Jahres.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Astrid Wiemer
Rechtsanwältin
Freilichtbühnenstraße 24
26639 Wiesmoor
Tel. 04944 60 66
Fax 04944 60 77
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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