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Lohnpfändung Vereinbarung

11.08.2017 20:57 |
Preis: ***,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Folgende Situation

Bei meinem Arbeitgeber liegen 3 Pfändungen vor. Das Arbeitsverhältnis endet nun mit Abfindung. In einer Sache handelt es sich um 1800 Euro. Ich habe um meine Abfindung etwas zu schützen mit dem Gläubiger vereinbart das eine einmalzahlung i.h.v. 1100 Euro durch den Arbeitgeber zur Erledigung führen soll. Der Gläubiger hat zugestimmt. Wenn ich dem Arbeitgeber diese Bestätigung vorlege muss er sich dann daran halten ? Der Gläubiger geht von einer Sanierung aus wenn er von der Abfindung wüsste hätte er wahrscheinlich nicht zugestimmt. Wichtig ist für mich ist der Arbeitgeber aufgrund des Schreibens des Gläubigers dazu verpflichtet den geringeren Betrag zu überweisen ? Kurze Antwort dazu reicht.

Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Eine Vereinbarung allein mit Ihnen genügt nicht: Soweit eine Pfändung erfolgt ist, muss der Gläubiger dem Drittschuldner (Arbeitgeber) gegenüber erklären, dass er aus der Pfändung keine Rechte mehr herleitet, wenn 1.100 gezahlt werden. Solange diese Erklärung dem Arbeitgeber nicht zugeht, muss dieser den pfändbaren Teil des Arbeitsentgelts aufgrund der Lohnpfändung abführen.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-

Nachfrage vom Fragesteller 11.08.2017 | 21:36

Danke für die schnelle Antwort.

In dem Schreiben des Gläubiger steht
" Nach Zahlung der 1100 Euro werden keine weiteren Ansprüche gegen den Drittschuldner geltend gemacht und die Pfändung aufgehoben. Reicht es nicht wenn ich das Schreiben dem Arbeitgeber so vorlege ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.08.2017 | 21:54

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Diese Formulierung sollte nach meinem Dafürhalten ausreichen.

Sie müssen dem Arbeitgeber dann allerdings nachweisen, dass die 1100 € gezahlt sind, wenn sie nicht unmittelbar vom Arbeitgeber gezahlt werden sollen.

Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

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