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Lohnpfändung


26.12.2006 20:23 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Insolvenzverfahren wurde vor drei Monaten eröffnet. Mein Lohn wird, wie es sein muss gepfändet.
Es geht um meinen Nachtschichtzuschlag. Ich kriege jeden Monat der Nachtschichtzuschlag (verschiedene Beträge). Der Nachtschichtzuschlag ist pfändbar, das ist mir klar, aber wie wird es abgerechnet? Das ist die Frage auf die ich gerne eine Antwort hätte.
Mein Nettolohn ist 1800,00 € plus 200,00 € Nachtschichtzuschlag.
Wird der Zuschlag komplett gepfändet, also 200,00 €, plus pfändbares Anteil von 1800,00 € ergibt 95,01€ (bei 2 Unterhaltpflichtigen) zusammen macht das 295,01 €.
Oder der Zuschlag wird mit meinem Nettolohn addiert, und nach Tabelle abgerechnet, es macht 2000,00 € und laut der Tabelle wird 175,01 € gepfändet.


1. Wie viel wird von meinem Nettolohn 1800,00 € plus 200,00 € Nachtschichtzuschlag gepfändet (Zwei Unterhaltpflichtigen).
2. Wie wird es abgerechnet.

Mit freundlichen Grüßen
sehr geehrter Herr Fragesteller,

der Zuschlag für die Nachtschicht(=200€) ist Bestandteil Ihres
Einkommens im übrigen.

Es wird deshalb wie folgt gerechnet:

Gesamteinkommen(= 1.800,--€ plus 200€) 2000,--€.

Dieses Einkommen ist bei zwei vorrangigen Unterhaltspflichten
mit mtl. 175,01€ pfändbar.


Würde man anders rechnen (also 200,--E plus 95,01 €),würden damit die Pfändungsfreigrenzen zugunsten nachrangiger Gläubiger überschritten und andererseits den vorrangig Berechtigen (= Unterhalt) Gelder vorenthalten.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 26.12.2006 | 23:15

Der letzte Satz habe ich leider nich verstanden.
Können Sie mir bitte genauer erklären was es bedeutet?
Ich zahle keinen Unterhalt.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.12.2006 | 23:41


Sehr geehrter Herr Fragesteller,

Gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Sie zahlen keinen Unterhalt,aber im Rahmen der Pfändung sind
nach Ihren Angaben 2 Unterhaltspflichten zu berücksichtigen,d.h.die entsprechenden beiden Personen(z.B.Kind(er) /Ehefrau)leben auch mit von Ihrem Einkommen plus Zuschlag..
Diesen zuletztgenannten Personen würde man-indirekt-etwas vom Nachtschichtzuschlag wegnehmen,wenn man diesen den anderen Gläubigern allein,also in kompletter Höhe überließe.


Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie ein gesundes Jahr 2007.


Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

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